Stadionfest des Schalke-Fanclubs

Kerspe-Knappen feiern 20-jähriges Bestehen

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Die ältesten Mitglieder der Kerspe-Knappen sind mit 84 beziehungsweise 90 Jahren Gisela und Willi Gräve. Mit im Bild: Der Vorsitzende Klaus „Tom“ Müller.

Kierspe - "20 Jahre – da haben wir uns gesagt, wir machen mal was Rustikales: ein Stadionfest bei Bier und Bratwurst zu Preisen wie vor 20 Jahren“, begrüßte Klaus Müller, genannt „Tom“, Vorsitzender der Kerspe-Knappen, Mitglieder und Freunde des Vereins anlässlich des 20-jährigen Bestehens.

„Es wird nur zwei kurze Reden geben“, sagte Müller und übergab das Mikrofon sogleich seiner Stellvertreterin Heike Deuschle. Sie bedankte sich bei Busfahrer Viktor Klein, der geduldig und gelassen seit vielen Jahren mit den Kerspe-Knappen unterwegs ist. Bürgermeister Frank Emde merkte an, dass es eine gute Idee war, den Fanclub zu gründen. „Schalke 04 belegte zum Ende der damaligen Saison den zehnten Platz und ihr gabt Euch damals das Motto ,Stimmung ja – Randale nein‘.“ In Kierspe nehmen die Kerspe-Knappen einen Spitzenplatz als Fanclub ein. „Sogar Mitglieder aus den Niederlanden, Österreich und Norwegen können die Kerspe-Knappen verzeichnen – und das, wo wir derzeit in einem ganz brüchigen Europa leben“, so Emde.

Mit dem Steigerlied, gespielt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Kierspe und gesungen von allen anwesenden Klubmitgliedern und Fans, begann der gesellige Teil des Nachmittages.

Mitten unter den Sauerländern waren zwei Fanclub-Mitglieder, die schon rein äußerlich, aber auch sprachlich auffielen. Hans Peter Oberauer und Thomas Buchegger aus Annaberg im Salzburger Land hatten eine halblange Lederhose an, und dass sie aus Österreich sind, war unüberhörbar. Beide sind schon lange Clubmitglieder, angeworben hatte sie 2003 Lothar Otto, der immer zu ihnen nach Österreich zum Skilaufen fuhr. „Wir wollten das Stadion auf Schalke sehen, welches damals gerade neu gebaut worden war“, so Hans Peter Oberauer.

Die Jungschützen aus Valbert sorgten für einen flotten Nachschub an Getränken und die Willertshagener Feuerwehr hatte die Oberaufsicht am Grill.

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