Kiersper sammeln für Grundschulkinder

20 Kartons voller Spenden für Flutopfer

Kiersper spenden für Hagener Schule und ihre Schüler
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Die Schulleitung und Teile des Lehrerstabs sortierten die Kartons voller Stifte, Radiergummis sowie weiterer Schulutensilien.

20 Kartons mit Stiften, Radiergummis, Anspitzer, Zeichengeräten, Zirkeln, Scheren, Brotdosen, Trinkflaschen und vielen anderen Artikeln wurden am 16. August in einen Kleintransporter verladen, der kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Kierspe - Der Kiersper Hartmut Pieta hatte seine beruflichen Beziehungen aus seiner aktiven Zeit im Beruf genutzt und verschiedene Firmen angefragt, mit denen er früher zusammengearbeitet hatte. Und diese Firmen spendeten reichlich. Die Kartons wurden in der Dahler Grundschule abgeladen und von der Schulleitung an die bedürftigen Grundschulkinder weiter verteilt. Die Freude bei den Kindern war groß und es war so viel, dass einiges noch an Schulen in der Nachbarschaft im Volmetal weitergegeben wurde.

Glückliche Kinderaugen sagten mehr als tausend Worte. Auch die Baby- und Kinderkleidung, die Hygieneartikel und Artikel zur Reinigung und Pflege wurden von einer Organisatorin der Dahler Initiative an die Verteilstelle der Caritas weitergegeben, die dann bedürftige Familien versorgte. Dort sagte man ihr, dass Kleiderspenden weiterhin willkommen sind.

Scheren, Zirkel, Stifte und vieles mehr hatten die Kiersper Firmen und Bürger für die Schüler unter den Hochwasseropfern in Hagen gespendet.

Wer Kleidung für die Hochwasseropfer abgeben möchte, kann sich direkt an die Caritas wenden (Tel 0 23 31/81 84 0). Aber auch Hand in Hand nimmt Kleiderspenden am ersten, zweiten und fünften Mittwoch im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr an. Nebenbei wurde auch ein Radiator und ein Tischtiefkühlschrank verteilt, der Empfänger habe sich über diese Sachspende sehr gefreut.

Der Dank gilt auch den vielen Menschen, die Geldspenden auf das Konto von „Menschen helfen“ (DE55 4585 1665 0000 0499 73) überwiesen haben. Im Augenblick verschafft sich die Dahler Initiative noch einen Überblick, wo Hilfen nötig sind. Im September werden dann einzelne Beträge an bedürftige Familien und Personen zur Unterstützung weitergegeben.

Auch eine Standheizung wurde gespendet.

Inzwischen habe die Spendenhöhe die Marke von 8000 Euro überschritten. Sonstige Spenden zur Einrichtung der Wohnungen können im Übrigen bei Gundula Schneider, Tel. 0 1 52/34 22 92 51, gemeldet werden. Allerdings können Großmöbel wohl erst in ein bis zwei Monaten von den Betroffenen abgeholt werden.

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