„Winterolympiade“ in der Schanhollenschule

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Die Winterolympiade war vor allem eines - ein großer Spaß für die teilnehmenden Kinder. Auch dieses Trio war guter Dinge.

KIERSPE -  Hinsetzen, festhalten, genießen: Zu dritt auf der Mattenschaukel durch die Luft sausen - das war bei der „Winterolympiade“ der Schanhollenschule der Renner. Selig lächelnd genossen die jungen Teilnehmer den „Anschubs-Service“ der Betreuerinnen, die die Konstruktion in Schwung setzten.

Von Petra Schüller

Auf dem Rollbrett ging’s schnell vorwärts. - Fotos: Schüller

Auch die übrigen Spielstationen versprachen Spaß pur - allerdings war dort ein wenig mehr Eigeninitiative gefragt.

Neben den Kindern der 1. und 2. Klasse der Schanhollenschule waren wie üblich auch alle Kindergartenkinder eingeladen, die schon bald die Schulbank drücken. „Das gibt ihnen die Möglichkeit, unsere jüngeren Schüler schon einmal kennen zu lernen“, erklärte Sportlehrer Dietmar Jackmann die Idee. Bei Sport, Spiel und Vergnügen könnten erste Kontakte geknüpft werden.

Die Olympiade, die seit der Eröffnung der Schanhollenschule im Jahr 1994 alljährlich stattfindet, treffe auch bei den Kindergärten auf große Resonanz. Das war diesmal nicht anders. Junge Gäste der Kindergärten Liederwiese, Rasselbande, Felderhof, St. Josef, Kunterbunt, Villa Regenbogen, Schürfelde und Abenteuerland nahmen mit ihren Betreuerinnen teil. „Es handelt sich jeweils um die Kinder, die voraussichtlich auf die Schanhollenschule gehen werden“, machte Jackmann deutlich.

Schon beim ersten Blick auf die Stationen waren die Kinder kaum noch zu bremsen. Einige riefen „Boah!“ und „Guck mal!“ und stürmten los. Doch bevor sie nach Herzenslust klettern, balancieren, werfen oder auf dem Rollbrett durch einen aus Bänken und Matten errichteten Tunnel flitzen konnten, begann Sportlehrter Jackmann mit einem kurzen Aufwärmtraining.

Die Sportler ließen sich sofort begeistern, so dass bald alle Muskelgruppen auf „Betriebstemperatur“ gebracht waren. Da sich die Sportfachkonferenz der Schanhollenschule unter Leitung von Sportleiter Arne Freiberg in jedem Jahr etwas Neues einfallen lässt, gab es auch für die Kinder, die schon einmal dabei waren, wieder Besonderes zu entdecken.

 Dazu zählte etwa die „Bauchrutsche“ über eine aufgebockte Bank oder das Manövrieren auf Rollbrettern mit Hilfe von Stäben, mit denen sich die Kinder vom Boden abdrückten. Aufgeregtes Gekicher war vor allem dann zu hören, wenn ein Kind aus der „Waschstraße“ kam. „Wir haben die Station so genannt, weil die Teilnehmer mit einem Sprühnebel aus Wasser empfangen werden, wenn sie aus dem Tunnel kommen“, berichtete Jackmann. In Erwartung der Abkühlung kniffen viele sofort die Augen zusammen und versuchten zu beschleunigen. Doch es half alles nichts: Das Mädchen mit der Sprühflasche war einfach schneller. Auch diesmal halfen einige Eltern, den Parcours aufzubauen und die Kinder zu betreuen. Zum krönenden Abschluss konnten alle eine Teilnahmeurkunde mit nach Hause nehmen.

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Winterolympiade der Schanhollenschule

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