Neuanschaffung

Geschichte Kierspes wird gesichert

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Der Heimatverein freut sich über den neuen Archivscanner. Auf dem Foto Bürgermeister Frank Emde, Silvia Baukloh, Marleen Vedder und Beigeordneter Olaf Stelse.

Kierspe – Schon viele Jahre forscht der Heimatverein Kierspe in den alten Akten aus dem Amtsarchiv zur Geschichte von Kierspe. Hierbei fiel dem ehemaligen Ortsheimatpfleger Hans Ludwig Knau auf, dass viele der alten Dokumente schon sehr schadhaft waren.

Auch der Nachlass von Fritz Gogarten (Ortsheimatpfleger von 1925 bis 1976), der im Tresor des Alten Amtshauses untergebracht ist, vergilbe immer mehr. Die Dokumente, die für die Bücher „Werkstatt Geschichte“ gebraucht wurden, hat der Heimatverein mit eigenen Scannern eingescannt.

Um aber den ganzen Bestand zu sichern, brauche man einen professionellen Archivscanner. So haben die Mitglieder des Heimatvereins Bürgermeister Frank Emde und den Beigeordneten Olaf Stelse immer wieder angesprochen, ob nicht die Stadt einen Scanner anschaffen könne. Die Arbeit würden Mitglieder des Heimatvereins übernehmen. Anfang dieses Jahres hatte der Heimatverein dann Erfolg. Frank Emde wies auf ein Leader-Programm hin, bei dem ein Zuschuss von 80 Prozent gewährt werde. Die Stadtverwaltung stellte den Antrag und erhielt zur großen Freude des Heimatvereins auch die Bewilligung.

Anfang September wurde der Archivscanner geliefert und im Büro von Marlen Vedder aufgebaut. Sie übernimmt die Hauptarbeit, werde aber von mindestens vier weiteren Mitgliedern des Heimatvereins unterstützt. „Da mehrere Hundert prall gefüllte Archiv-Kartons und zusätzliche Bücher vorhanden sind, wird es Jahre dauern, bis alles digitalisiert ist“, heißt es in einer Info des Heimatvereins. „Aber so können wir jetzt endlich beginnen, zeitgemäß die Geschichte von Kierspe für die Nachwelt zu erhalten.“ Jetzt bedankten sich die Heimatverein-Vorsitzende Silvia Baukloh und Heimatverein-Beiratsmitglied Marlen Vedder dafür bei Bürgermeister Frank Emde und dem Beigeordneten Olaf Stelse.

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