Großer Bahnhof zum Gesamtschulgeburtstag

Zahlreiche Gäste folgten im Pädagogischen Zentrum den offiziellen Begrüßungsreden.

Kierspe - Eine überaus große Resonanz fand am Samstag die offizielle Feier zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Kierspe.

„Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammen kamen?“ Dem ein oder anderen Besucher, der am Samstag zu Gast war bei den Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gesamtschule Kierspe, mag wohl angesichts der sehr großen Resonanz, den die Jubiläumsfeier gefunden hatte, unwillkürlich dieser Ausspruch des großen deutschen Dichters Friedrich Schiller in den Sinn gekommen sein.

Denn in der Tat: Schon zum Auftakt der eigentlichen Jubiläumsfeier, die am frühen Samstagnachmittag mit einem von GSKi-Abteilungsleiterin Astrid Hettesheimer und dem stellvertretenden Schulleiter Stefan Müller moderierten stilgerechten offiziellen Festakt im Pädagogischen Zentrum eröffnet wurde, hatten sich zahlreiche Gäste aus nah und fern im Schulkomplex eingefunden, um in der Folge Zeuge eines in jeder Weise gelungenen Tages zu werden.

Zahlreiche Grußworte

Im Anschluss an seine an die vielen ehemaligen sowie jetzigen Schüler, deren Angehörige sowie die zahlreichen Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit gerichteten Begrüßungsworte kam Schulleiter Johannes Heintges auf die Chronologie der Gesamtschule Kierspe zu sprechen. Im Jahre 1969, in der damaligen „Hochzeit des intellektuellen Aufbruchs“ und dank der vorausschauenden Sicht der Entscheidungsträger in der Stadt Kierspe damals in die Tat umgesetzt, habe sich der mutige Entschluss, als eine der ersten Kommunen im Land, „grünes Licht“ für eine neue Schulform zu geben, rasch zu einem gerade heute mehr denn je vorzeigbaren Erfolgsmodell entwickelt.

Kluge Regie der früheren Schulleiter

Dies sei nicht zuletzt auch der klugen Regie der früheren Schulleiter wie Martin Koenen, Fritz Schmid, Monika Hahn und deren Kollegien zu verdanken, die das Grundprinzip der sozialen Gerechtigkeit – nämlich die Chancengleichheit für alle Schüler – gleich welcher Herkunft und Nationalität, und deren jeweils bestmögliche Förderung und damit das Wohl jedes Einzelnen zum Credo der Gesamtschule Kierspe erklärt hätten. 

Gesamtschule feiert Jubiläum

Der Mut zu neuen und zeitgerechten didaktischen Konzepten, immer mit der Zielrichtung, Wegweiser und Türöffner zu sein für das bestmögliche Rüstzeug, die Pflege sozialer Kontakte und den späteren erfolgreichen Weg ins Berufs- und Familienleben, stehe dabei weiterhin auf der Agenda der Gesamtschule, schloss der Schulleiter.

Musikalische Beitrage

Umrahmt von verschiedenen musikalischen Beiträgen von Oberstufenorchester, Schulchor und dem Großen Schulorchester der GSKi, folgten im Programmablauf weitere Grußworte, bei denen sowohl ehemalige als auch gegenwärtige Schüler und Lehrer zu Wort kamen. Das Gleiche galt für den Vorsitzenden der Schulpflegschaft sowie für die offiziellen Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik, die ausnahmslos die Gelegenheit nutzten, die Vorzüge der Gesamtschule – teils aus persönlichem Erleben – ins rechte Licht zu rücken.

Unterhaltungsmöglichkeiten

Im Anschluss an den offiziellen Festakt schloss sich ein bunter Reigen an Unterhaltungsmöglichkeiten unterschiedlicher Art an, die auf den gesamten Schulkomplex verteilt waren. So hatten die Besucher die Möglichkeit, sich anhand verschiedener in mehreren Klassenräumen sowie teilweise im Pausenhallenbereich angebotener Projekte ein Bild zu machen vom umfangreichen Angebot an kreativen Gestaltungsmöglichkeiten, so wie sie den Unterrichtsbereich begleiten. Dazu zählten beispielsweise das Bedrucken von T-Shirts, das Betrachten beziehungsweise das Mitmachen bei physikalischen Experimenten oder die Vorführung von mittlerweile historischem Filmmaterial aus dem Gesamtschulalltag oder auch eine Führung durch das Schulgebäude, auf Wunsch mit Besichtigung des im Souterrain des Schulgebäudes bestehenden ehemaligen – und von der MZ kürzlich bereits vorgestellten – Luftschutzkellers und weitere Angebote.

Abendprogramm mit viel Musik

Mit einem ebenfalls im PZ arrangierten Abendprogramm, schwerpunktmäßig getragen von diversen musikalischen Darbietungen aus dem lateinamerikanischen Raum und in der Hauptsache zu Gehör gebracht von ehemaligen Schülern der Gesamtschule sowie der parallel und im Anschluss daran gegebenen Möglichkeit zum Gespräch und zur Erinnerung an die gemeinsame Schulzeit klang ein ereignisreicher Tag aus. Den krönenden Abschluss bildete eine Disco wie in alten Zeiten im PZ.

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