Stimmungsvolles Konzert in der Margerethenkirche in Kierspe

+
Zu einem stimmungsvollen Adventskonzert hatte der Frauenchor Capella Femina am vergangenen Samstagnachmittag in die Margarethenkirche eingeladen.

Kierspe - „Advent im Winterwald“ hieß es am Samstagnachmittag in der Margarethenkirche. Der Kiersper Frauenchor Capella Femina unter der Leitung der Musikdirektorin Sofia Wawerla hatte zu einem stimmungsvollen Konzert eingeladen mit vielen bekannten Advents- und Weihnachtsliedern.

Bis auf den letzten Platz waren die Bänke und Stühle der Margarethenkirche besetzt, sogar auf den Stufen zur Empore hatten sich Besucher niedergelassen. Adventliche, volkstümliche aber auch weihnachtliche Klänge gehörten zum Programm an diesem Samstagnachmittag.

Leise und gefühlvoll schwebten die Töne von „O Menschenherz“ durch die Margarethenkirche, mit dem der gastgebende Chor das Konzert eröffnete. Hannelore Schuler übernahm die Moderation des Abends und hatte als Übergang kleine, passende Geschichten oder Gedichte ausgesucht.

Gleich nach ihrer Begrüßung hieß sie den Oberstufenchor der Gesamtschule Kierspe willkommen.

Anders, moderner und dennoch sehr emotional war das Repertoire dieses Chores unter der Leitung von Kati Wiegold. „I have a dream“ von Mary Donelly oder „Hallelujah“ von Leonard Cohen gehörten zu seinem Programm. Laura Fernicola und Aleyna Bozkut hatten im „Hallelujah“ einen Solopart, der den Besuchern des Konzertes so gut gefiel, dass er sie zu einem spontanen Applaus greifen ließ.

Mit dem Lied „Conquest of Paradise“ traf der Projektchor Oberbrügge-Ehringhausen den Nerv des Publikums.
Als Solistinnen des Oberstufenchors sangen Laura Fernicola (links) und Aleyna Bozkut das „Hallelujah“ von Leonard Cohen.

Mit dem „Trommellied“ präsentierte der Männergesangsverein Oberbrügge-Ehringhausen ein Lied, welches aus keinem Weihnachtskonzert wegzudenken ist. Eng wurde es im Altarbereich, als der Projektchor Oberbrügge-Ehringhausen seinen Auftritt hatte – so viele Sänger gehörten dem Chor an. Einfühlsam und eindringlich stimmten sie „Conquest of Paradise“ an und sangen sich in die Herzen der Zuhörer.

Doch nicht nur die Chöre hatten ihre großen Auftritte bei dem Konzert: Anke Büchel, Alexandra Hedfeld und Anna Dick von Capella Femina standen auch als Solistinnen vor dem Publikum.

Es waren das „Ave Maria“ von Giulio Caccini, das „Agnus Dei“ von Mozart und „Caro mio ben“ von Guiseppe Giordani, was von den drei Frau gesungen worden ist. Keine einfache Aufgabe für die Sängerinnen, die es nicht gewohnt sind, als Solisten aufzutreten. Schon alleine dafür erhielten sie viel Beifall vom Publikum.

"Süßer die Glocken die klingen" zum Abschluss

Mit dem „Transeamus“ verabschiedeten sich der Projektchor Oberbrügge-Ehringhausen und Capella Femina von ihrem Publikum. Zum Abschluss stimmten Chöre und Publikum „Süßer die Glocken nicht klingen“ an.

Es war ein schönes Konzert mit 90 Minuten adventlicher Musik. Es war die Mischung aus traditionellen, modernen und klassischen Liedern, aber ebenso die unterschiedlichen Altersgruppen der Ausführenden, die den Reiz des Konzertes ausgemacht hatten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare