Protestaktion in den Mai verlegt

Kiersper Frauen aktiv bei Maria 2.0

Am Wochenende haben die Frauen der Kiersper Gruppe Maria 2.0 die Stationen eingerichtet.
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Am Wochenende haben die Frauen der Kiersper Gruppe Maria 2.0 die Stationen eingerichtet.

Der Mai ist in besonderer Weise der Muttergottes geweiht – so will es die Tradition der katholischen Kirche. Diese Tradition hat die Protestbewegung „Maria 2.0“ aufgegriffen und ihre Aktionen ebenfalls in den Mai verlegt.

Kierspe - Inzwischen finden sie schon zum dritten Mal statt; so gesehen, ist also daraus eine neue Tradition entstanden. Neben zahlreichen anderen Gruppen im Bistum Essen sind auch die Kiersper Frauen aktiv, sie haben am Wochenende einen Stationenweg eingerichtet. Auch der steht in katholischer Tradition: Die Kreuzwege, die in Kierspe seit Jahren ökumenisch stattfinden, sind solche Stationenwege.

Vierzehn „Stationen“ hat dieser Weg. An jeder hängt ein kurzer Text, hinterlegt mit einem Marienbild. Er kann gelesen, gebetet und meditiert werden. Links unten findet sich zusätzlich auf jedem Text ein QR-Code, in dem der vollständige Text hinterlegt ist. In Form eines Psalms hat Pfarrer Bernd Weckwerth die Thesen umformuliert, die die Maria-2.0-Frauen im November an die Kirchentüren gehängt hatten. Die Bibelstellen, auf die sich Psalm und Thesen beziehen, sind gleich mit aufgeführt. Für alle, die diese Möglichkeit nicht nutzen können oder wollen, haben die Frauen den Text am Anfang des Weges ausgehängt. Der beginnt und endet an der Schutzhütte an der „Spinne“, nahe dem Wanderparkplatz Dürener Haus und führt in einem Rundweg um den Wienhagener Turm herum. Je nach Gehtempo und Verweildauer an den einzelnen Stationen benötigen die Wanderer für den Weg rund anderthalb Stunden Zeit. Bis zum 17. Mai haben alle Wanderfreunde Gelegenheit diesen besonderen Weg zu gehen. Danach wird wieder abgehängt.

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