Einsatz für die Feuerwehr Kierspe

Gas-Alarm: Zwei Wohnblocks evakuiert - 40 Personen müssen Wohnungen verlassen

Die Feuerwehr Kierspe rückte am Mittwochmorgen an den Nocken aus. Dort hatte eine Bewohnerin Gasgeruch wahrgenommen.
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Die Feuerwehr Kierspe rückte am Mittwochmorgen an den Nocken aus. Dort hatte eine Bewohnerin Gasgeruch wahrgenommen.

Zwei große Mehrfamilienhäuser mussten am Mittwochmorgen in Kierspe wegen Gas-Alarms geräumt werden.

Um 8.23 Uhr wählte eine Bewohnerin den Notruf, weil sie nach eigenem Bekunden Gasgeruch wahrnahm. Die Feuerwehr rückte umgehend aus, aufgrund der Größe des Objektes gleich in Zugstärke. 40 Personen mussten die beiden zusammengehörigen Wohnblocks am Nocken verlassen: „Das brauchte eine gewisse Zeit. Einige schliefen noch, andere waren auf Hilfe angewiesen“, erklärt Christian Schwanke. „Das ist aber unterm Strich alles reibungslos verlaufen“ so der Pressesprecher der Kiersper Wehr.

Mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz wurden die Häuser kontrolliert, doch weder die Feuerwehr, noch die Stadtwerke mit ihren besonders empfindlichen Messgeräten konnten eine Feststellung machen. Nach etwa einer halben Stunde konnten die rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wieder abrücken, und die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Auf die leichte Schulter kann man derartige Alarmierungen aber nicht nehmen. In den vergangenen Wochen rückte die Kiersper Wehr bereits zweimal zu ähnlichen Einsätzen aus, bei denen tatsächlich Gasleitungen im Bereich der Heizungsanlage undicht waren. Bleiben solche Schäden unentdeckt, kann es ziemlich schnell auch lebensgefährlich werden.

Drei Kinder und vier Erwachsene sind kürzlich im Kreis Unna mit Kohlenmonoxidvergiftungen ins Krankenhaus gebracht worden. Ursache war wohl ein Holzkohle-Grill im Flur des Wohnhauses.

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