Corona-Pandemie: Keine Schwimmkurse – keine Einnahmen

Kiersper DLRG auf der Suche nach Fördergeldern

Rettungsschwimmer im Hallenbad Räukepütt
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Es ist schon lange her, dass sich der Nachwuchs der DLRG Kierspe im Hallenbad getroffen hat. Ebenso konnten wegen der Corona-Pandemie keine Schwimmkurse durchgeführt werden - darunter leidet die DLRG-Ortsgruppe.

Nico Howorka ist nicht nur Vorsitzender der DLRG Kierspe, sonder für die Freie Wählergemeinschaft (FWG) auch Mitglied im Ausschuss für Sport und Jugend. Dort fragte er in der jüngsten Sitzung des Gremiums nach, ob es auch Fördergelder für Vereine ohne eigene Sportstätten – die vielmehr gemietet werden müssten – geben würde, und vor allem, wo man Fördergelder generieren könne.

Kierspe - Denn das Problem der DLRG sei, dass sie nun schon seit dem vergangenen Jahr nicht ausbilden und keine Schwimmkurse geben könne. Damit falle diese kleine aber wichtige Einnahmequelle weg.

Zudem seien 50 Prozent der Mitglieder des Vereins Jugendliche und Kinder, die möglicherweise weglaufen, weil es nun schon so lange keine Treffen mehr geben dürfe. Man hoffe zwar, so Howorka, dass man vielleicht in zwei Wochen wieder die Ausbildung aufnehmen könne, dennoch suche die DLRG nach Möglichkeiten, die Einnahmeausfälle kompensieren zu können. Er selbst sei bei seiner Suche – auch bei der Landesregierung – bisher nicht fündig geworden.

Nachfrage

Dorette Vormann-Berg riet dem DLRG-Vorsitzenden, beim Kreissportbund nachzufragen. Dort kenne man die Fördermöglichkeiten und Quellen, bei denen möglicherweise Hilfe beziehungsweise Mittel generiert werden können.

Hintergrund für die Anfrage des Freien Wählers war die Entscheidung des Gremiums – bei einer Gegenstimme – , mit der Sportpauschale in Höhe von 12 000 Euro entsprechend gegliedert, wie bereits berichtet, die Vorhaben des ASV Kierspe, TC Kierspe, TV Berkenbaum, TSV Kierspe und MSF Tornado zu fördern, die alle über eigene Sportstätten verfügen.

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