Schnee sorgt für Verspätungen und eine kurzzeitige Straßensperrung

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Die Feuerwehr musste eine Fichte fällen, die drohte, auf die B 237 zu stürzen.

Kierspe - Hätte es nicht eine Fichte gegeben, die – vorgeschädigt durch die Stürme der vergangenen Wochen – der Schneelast nachgab, wäre der verspätete Wintereinbruch für die Feuerwehr unbemerkt geblieben. Auch ansonsten gab es vor allem kleine Staus und Verspätungen bei den Schulbussen.

„Das ist ja der erste Schnee in diesem Jahr. Der sorgt immer für Ausfälle und Verspätungen“, sagt Stefan Müller, stellvertretender Schulleiter der Gesamtschule. Tatsächlich waren dort, aber auch in den Grundschulen, die Klassenräume gerade in den ersten Stunden noch spärlich besucht. Auch einige Lehrer, die einen weiteren Weg zur Arbeit hatten, waren an Steigungen hinter Lkw hängenblieben und verspätet in die Schule gekommen.

Vor allem die Busse der MVG hatten massive Schwierigkeiten, ihre Routen zu fahren. Allein dadurch waren viele Schüler, die außerhalb Kierspes wohnen, zu spät zur Schule gekommen. So teilte es auch die Verkehrsgesellschaft auf ihrer Homepage mit, wo am Vormittag zu lesen war: „Es kommt zu Verspätungen und Ausfällen im gesamten Stadt- und Regionalverkehr.“

Auch der Bauhof hatte am Mittwoch einiges zu tun, meldete aber: „Keine besonderen Vorkommnisse“. Birgit Eschrich, stellvertretende Bauhofleiterin, war mit ihrem Team und der geleisteten Arbeit sehr zufrieden. Im Bauhof standen die Mitarbeiter bereit, als der Schneefall um 5 Uhr einsetzte. „Eigentlich war der Schnee schon früher angekündigt, deshalb waren alle Mitarbeiter anwesend und konnten gleich loslegen“, so Eschrich.

Mit vier eigenen kleinen und zwei großen Fahrzeugen waren die Mitarbeiter unterwegs. Dazu kamen noch sechs Fahrzeuge von Vertragspartnern, von denen vier Wagen vor allem im Außenbereich die Straße räumten. „Letztlich war das für uns ein ganz normaler Wintertag“, so Eschrich.

Selbst an den sogenannte Eierkurven gab es keinen Stau aufgrund des Schneefalls.


Ach ja, dann gab es noch den Baum. Eine Fichte, die wohl bereits von einem der vergangenen Stürme geschädigt wurde, drohte unter der Schneelast gegen 8 Uhr in Höhe der Ortslage Grünenweg auf die B 237 zu stürzen.

Um die Gefahr abzuwenden, wurde der Löschzug Stadtmitte alarmiert, der mit zwei Fahrzeugen und neun Helfern anrückte. Die Fichte wurde gefällt und anschließend von der Straße geräumt.

„Es gab aber zu dieser Zeit etliche Lastwagen, die an der Steigung in Richtung Kierspe fest hingen“, berichtet der für Pressearbeit zuständige Wehrmann Michael Brück im Gespräch mit der Meinerzhagener Zeitung.

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