Wanderer-Hinweis und Notfallpunkt

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Schilder an den Kreuzungen der Wanderwege sollen denjenigen, die ihre Wanderschuhe schnüren, zeigen, wie weit es bis zur nächsten Attraktion ist und gleichzeitig Notfallpunkt sein.

Kierspe - Orientierung bieten und für Sicherheit sorgen ist das Ziel eines Projekts, mit dem sich die SGV-Abteilung Kierspe um Fördermittel aus dem Leaderprogramm beworben hat. SGV-Vorsitzender Olaf Stelse hofft, dass in den nächsten Wochen auch der Förderbescheid eintrifft, sodass man voraussichtlich ab Mai mit der Umsetzung des Vorhabens beginnen kann.

Was nichts anderes heißt, als dass einige SGV-Mitglieder, bepackt mit neuen Schildern, Holzpfosten und entsprechendem Werkzeug, sich auf den Weg zu den Wanderwegekreuzungen machen. Denn dort sollen die neuen Schilder aufgestellt werden. Damit soll es allen Wanderfreunden und Freizeitsuchenden leichter gemacht werden, die Besonderheiten entlang der Wanderwege zu finden und die Orientierung leichter zu machen.

Denn einerseits werden die neuen Tafeln Name und Entfernung in Kilometer der nächsten Besonderheit enthalten – beispielsweise wird auf dem Schild an der Wegespinne die Entfernung zum Wienhagener Turm anzeigen und das auf dem Wanderparkplatz in Volme informieren, wie weit es bis zur Jubachtalsperre ist. Auf der anderen Seite soll gleichzeitig das Notfallpunktesystem realisiert werden.

Konkret: Wer in einem Notfall Hilfe ruft, kann der Kreisleitstelle die Koordinaten nennen, die auf den Schildern vermerkt sind, und wird so leichter und schneller geortet. Insgesamt 20 solcher Schilder, 15 in Kierspe und fünf in Rönsahl, will der SGV an besonderen Stellen im Wanderwegenetz aufstellen. Ein paar Dinge müssten allerdings noch erledigt werden, erklärt der SGV-Vorsitzende, bevor der Förderantrag an die Bezirksregierung zur Genehmigung vorgelegt werden.

Aus Arnsberg erhalte man dann aber recht schnell den Bescheid, der voraussichtlich etwa 6300 Euro schwer sein wird. „Das Projekt dient somit der Professionalisierung, der Nutzerfreundlichkeit und der Sicherheit der hiesigen Wanderinfrastruktur und kann so als Vorbild für weitere Projekte dieser Art dienen“, argumentierte der SGV. Es gibt auch schon ein weiteres Kleinprojekt, verrät Stelse: Der SGV möchte die Wanderparkplätze Höhlen, Handweiser und Vollme ertüchtigen, mit Bänken, Tischen und Übersichtskarten ausstatten. Doch jetzt geht es erst einmal um die Umsetzung des Wanderwegekreuz-Systems.

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