Arbeit in Netzverteilern

Intensive Arbeit für schnelles Datennetz

Glasfaser - Breitband Kierspe - Verteiler
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Viel zu tun: Die Techniker einer Fernmeldebau-Firma pendeln täglich 120 Kilometer, um Kierspe ans Netz anzuschließen.

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Kierspe geht in die nächste Runde. Seit einigen Wochen sind Techniker einer Firma für Fernmeldebau damit beschäftigt, in den sogenannten Netzverteilern der Telekom die Lichtwellenleiter anzuschließen, die bereits bis in die einzelnen Haushalte gelegt wurden.

Kierspe - Die beiden Monteure müssen in dem derzeitigen Bauabschnitt etwa 1000 Haushalte auf das superschnelle Internet vorbereiten. „Dazu werden wir wohl bis Ende des Jahres benötigen“, berichten die Mitarbeiter einer auswärtigen Firma für Fernmeldebau. Bis dahin pendeln sie zwischen Heimatort und der Rauk-Stadt, immerhin 120 Kilometer je Fahrtstrecke.

Ihre Arbeit ist ein wichtiger Baustein im langersehnten Breitbandausbau, allerdings nicht der finale: Auch wenn die Verbindung der Lichtwellenleiter steht, ist noch „kein Dampf auf der Leitung“. Dazu müssen noch diverse Datenleitungen durch die Telekom in Betrieb genommen werden. Gerne würden die Männer dazu Auskunft geben, doch mehr als die Technik erklären können – und dürfen – sie nicht.

Leitung keine 3 Millimeter dick

Die Arbeit, die sie am oft lauten und staubigen Straßenrand leisten, ist schon beachtlich: Beim „Fibre-to-the-home“-Verfahren (FTTH) kommen optische Datenleitungen zum Einsatz, die teilweise einen Durchmesser von nicht einmal drei Millimetern haben. Mit sehr präzisen Spleißverfahren werden die Leitungen miteinander verbunden. Dabei müssen Toleranzen im Millimeterbereich eingehalten werden. Der Laie staunt, wie die Techniker im Netzverteiler (NVZ) den Durchblick behalten und wissen, welche Glasfaser wo angeschlossen werden muss. Entscheidender ist am Ende für die Kiersperinnen und Kiersper aber die Frage: Ab wann flitzen Nullen und Einsen ganz fix durch diese Leitungen?

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