Unfall in Kierspe

Auto im MK überschlägt sich mehrfach: Flüchtiger Fahrer nach drei Stunden gefunden

Unfall: Auto liegt in Kierspe auf dem Dach
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Ein Auto in Kierspe überschlug sich mehrfach: Der flüchtiger Fahrer wurde nach drei Stunden gefunden.

Schwerer Unfall im MK: Ein Auto lag in Kierspe auf dem Dach, vom Fahrer fehlte jede Spur. Nach drei Stunden wurde der Mann gefunden.

Update vom 23. Mai, 15.45 Uhr: Die Suche nach dem Fahrer des in der Schnörrenbach verunfallten Autos in Kierspe wurde von der Polizei aufgegriffen. Allerdings nicht dort, wo ein Großaufgebot nach ihm gesucht hatte. Der leicht verletzte 33-jährige Kiersper ist gegen 14 Uhr Beamten aufgefallen. Quasi auf der Straße wurde der Mann angetroffen, weit von der Stelle des Unfalls entfernt.

StadtKierspe
KreisMärkischer Kreis
Einwohnerca. 16.100

Die Polizei hat Zweifel an der Fahrtüchtigkeit des Mannes. Dazu gibt es weitere Indizien, berichtet Polizeipressesprecher Dietmar Boronowski: „Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet“. Außerdem sei bereits auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen worden. Der Unfallwagen, der auf dem Dach im Graben liegengeblieben ist, wurde sichergestellt.

Nachdem nun klar war, dass der Verunfallte keine medizinische Behandlung brauchte, konnte auch die Feuerwehr aufatmen. Für die 30 Kräfte vor Ort war der Einsatz anstrengend. Die Einsatzstelle befindet sich in einem sehr bergigen Gelände. Die Suche war so kräftezehrend, dass eine Feuerwehrkameradin wegen Kreislaufproblemen behandelt werden musste. Bei der umfangreichen Suche wurden zwei Drohnen mit Wärmebildkamera eingesetzt, sowohl die von der Gummersbacher Wehr, als auch die des eigenen Landkreises, die bei der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde stationiert ist.

Schwerer Unfall in Kierspe: Der Fahrer ist flüchtig - die Einsatzkräfte können Lebensgefahr nicht ausschließen.

[Erstmeldung vom 23. Mai, 12.45 Uhr] Kierspe - Zur Stunde suchen Feuerwehr und Polizei nach einem wahrscheinlich verletzten Autofahrer, der sich nach einem Alleinunfall von der Unfallstelle entfernt hat. Um 11.09 Uhr alarmierte eine Zeugin die Einsatzkräfte und hat den Mann wohl noch gesehen. Nach ihrer Aussage hatte der Mann augenscheinlich Kopfverletzungen erlitten.

Als die Feuerwehr, die mit dem Einsatzstichwort: „TH1 - eingeklemmte Person“ alarmiert wurde, an der Unfallstelle in der Schnörrenbach eintraf, war der Mann nicht mehr an seinem Wagen. Der Anblick des Wagens lässt jedoch auf einen schlimmen
Unfallhergang schließen: „So wie das Auto aussieht, hat es sich mehrfach überschlagen“, schätzt Feuerwehr-Pressesprecher Christian Schwanke.

Nun wird fieberhaft nach dem Unfallfahrer gesucht. Die Polizei hält es für möglich, dass es sich um eine klassische Unfallflucht handelt, weil der Verletzte eventuell aufgrund von Alkohol oder Drogen überhaupt nicht fahrtüchtig war. Denkbar ist allerdings auch eine Schockreaktion, oder dass der Mann sich selbst in medizinische Behandlung begeben hat. Klar ist bislang nur, dass er doch nicht in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt war.

Zur Suche wird auch überörtliche Hilfe geleistet: Die Gummersbacher Feuerwehr wurde alarmiert, um die Suche aus der Luft zu unterstützen. Dabei ist Eile geboten, da derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Unfallfahrer in hilfloser oder gar lebensbedrohlicher Lage befindet.

Die Landstraße 528 ist derzeit voll gesperrt.

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