Einsatz am Supermarkt

Qualm aus Papierpresse? Rauchmelder schlägt Alarm 

Die Einsatzkräfte haben die Papierpresse untersucht, um die Ursache für die Meldung zu finden.
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Die Einsatzkräfte haben die Papierpresse untersucht, um die Ursache für die Meldung zu finden.

Mit den Feierabendeinkäufen war es für die Kunden erstmal vorbei: Um 19.00 Uhr löste beim Lidl-Supermarkt in Kierspe die Brandmeldeanlage aus. Ein Rauchmelder an einem Tor auf der Rückseite des Gebäudes wies auf Qualm aus der Papierpresse hin, die unmittelbar am Gebäude steht.

Kierspe - Glücklicherweise konnte trotz erheblichem Aufwand weder Rauchentwicklung festgestellt, noch ein anderer Auslöser für den Alarm gefunden werden. Unter schwerem Atemschutz wurde der Lagerbereich des inzwischen komplett geräumten Gebäudes erkundet. Mit einem Fahrzeug der Feuerwehr wurden zwei Container der Anlage auseinandergezogen, sodass die Feuerwehrleute mit Schaufeln, Harken und Wärmebildkamera größere Mengen Papiermüll inspizieren konnten. Dabei wurde schnell klar, dass dieser Einsatz schnell abgearbeitet sein dürfte.

Auf dem Parkplatz des Fachmarktzentrum am Wildenkuhlen sorgten die zahlreichen Einsatzkräfte für Aufsehen, zumal in Kierspe kurz vorher die Sirenen heulten. Die Feuerwehr war mit 20 Kräften vor Ort, 12 weitere Kameraden warteten im nahegelegenen Gerätehaus auf eine eventuelle Nachforderung. Die blieb allerdings aus.

Rauchmelder in Kierspe: Supermarkt geräumt - kein Brand

Auch wenn in diesem Fall nichts passiert ist: Ein tatsächlicher Brand wäre sehr gefährlich. "Der Container steht direkt am Gebäude. Flammen könnten den Dachstuhl angreifen und sich rasend schnell ausbreiten", erklärt Christian Schwanke, Pressesprecher der Feuerwehr, die Sorge. Dass die keineswegs übertrieben ist, zeigte sich beim Brand einer Netto Filiale vor vier Jahren in Meinerzhagen. Damals war das Gebäude trotz schnellem Einsatz nicht mehr zu retten.

Da in solchen Fällen auch stets zahlreiche Menschenleben bedroht sein können, war auch das Rote Kreuz mit einem Großaufgebot vor Ort: Insgesamt acht Helfer sowie ein Notarzt. Der Regelrettungsdienst konnte daher auch schnell wieder abrücken.

Für Schwanke ist dieser Aufwand ein Muss: "lieber ständig zu viele Kräfte alarmieren als nur einmal zuwenig".

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