Kreis will reagieren

Spalte auf der Straße: Lebensgefahr durch unscheinbaren Riss

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Ein tiefer Riss in der Fahrbahn der K3 gefährdet Fahrradfahrer.

Kierspe - Lebensgefährlich – Fahrradfahrer – Kreisstraße 3. Diese drei Begriffe gehören schon länger zusammen.

Vor vier Jahren zählte die Stadtverwaltung Kierspe an einem Sonntag unglaubliche 1000 Motorradfahrer, die die K 3 durchs Kerspetal für einen Ausflug nutzten. Fahrradfahrer fühlen sich deshalb seit Jahren in Lebensgefahr, wenn sie diese für den Radverkehr empfohlene Straße (Foto rechts) nutzen. Doch an den Werktagen wird diese Strecke gerne von Radfahrern – vor allem auch von Rennradfahrern – genutzt.

Diese erwartet aber im Bereich Eltinghausen eine lebensgefährliche Situation. Denn, was durchs Autofenster aussieht, wie ein kleiner Riss im Asphalt, stellt sich bei genauerer Betrachtung als eine rund sechs Zentimeter breite und 20 Zentimeter tiefe Spalte dar (Foto links). „Wer da mit seinem Vorderrad hineingerät, der kommt unweigerlich zum Sturz“, schildert der Kiersper Radfahrer Hermann Reyher die Situation.

Nach einem Anruf am Freitagmorgen beim Märkischen Kreis gab es die Zusage des Pressesprechers Hendrik Klein, dass man sich umgehend der Beschädigung annehmen werde. Das bestätigte dann auch noch ein Mitarbeiter von Straßen.NRW, der zusagte, die schadhafte Stelle sofort ausbessern zu lassen. „Wir werden das erst einmal provisorisch machen, doch ich gehe davon aus, dass das zu einer Baumaßnahme führt, weil sich der Riss fortsetzten wird und damit der Schaden an der Fahrbahn zunimmt“, so Torsten Bode von Straßen.NRW.

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