In Kierspe ist gute Kunst eine Institution

Besonders breit gefächert war auch in diesem Jahr das Angebot an textilen Arbeiten.

Kierspe -  Hochwertige Materialien und handwerkliches Können sorgten am Wochenende dafür, dass sich die 36. Hobbykünstlerausstellung, an der sich 33 Kreative beteiligten, wieder einmal durch ein hohes Niveau auszeichnete.

In Kierspe sei die alle zwei Jahre im pädagogischen Zentrum der Gesamtschule stattfindende Veranstaltung bereits zu einer Institution geworden, befand Bürgermeister Frank Emde, der die zweitägige Ausstellung am Samstag eröffnete und sich freute, dass einmal mehr ein so breites Angebot an schönen Dingen präsentiert wurde.

Organisatorin Brigitte Stöhr dankte den Sponsoren für ihre Unterstützung und dem Schützenzug West, der den Auf- und Abbau der Stände übernommen hatte und an beiden Tagen für die Verpflegung der zahlreichen Gäste und Aussteller mit einer deftigen Kartoffelsuppe, Schnittchen sowie Kaffee und Kuchen sorgte.

Am Sonntagmorgen spendierten die Schützen den Hobbykünstlern außerdem zum gemeinsamen Frühstück ein Gläschen Sekt und eine Tasse Kaffee, und die Schnittchen, die in gemütlicher Runde verzehrt werden konnten, wurden von der Metzgerei Baumeister zum Sonderpreis geliefert.

Besonders breit gefächert war auch in diesem Jahr das Angebot an textilen Arbeiten. Mützen und Kappen, gestrickt oder genäht, Schals und Tücher, modische Accessoires, Stirnbänder oder Stulpen, aber auch Tischdecken, Taschen, Kissen, zum Teil mit weihnachtlichen Motiven, standen zur Auswahl. Außerdem hochwertige Stickereien, filigrane und elegante Klöppelarbeiten, Seidenschals und Shirts in der trendigen Crazy-Patch-Technik oder auch knuddelige Teddybären. Die Besucher hatten die Qual der Wahl, denn es fiel nicht leicht, zwischen den zahlreichen Unikaten eine Entscheidung zu treffen.

Hobbykünstlerausstellung in der Gesamtschule

Doch damit nicht genug! Außerdem wurden wieder hochwertige Holzarbeiten angeboten: Holzfiguren, zum Teil mit fröhlicher Bemalung am Stand von Baldur Lang, der mit seinen Arbeiten aus Nümbrecht angereist war, oder formschöne Drechselarbeiten, bei denen Hans-Günter Schuster aus Willertshagen der Maserung des Holzes volle Geltung verschafft. Günter Fülle aus Plettenberg, seit vielen Jahren bei der Ausstellung vertreten, hatte wieder Krippen und Holzfiguren im Angebot, und Hans-Jörg Berthold konnten die Besucher bei der Herstellung von Arbeiten im Stil des Erzgebirges über die Schulter schauen.

Er war nicht der einzige Hobbykünstler, der gern Auskunft über seine Arbeit erteilte, und so konnten die Besucher im Gespräch viel Wissenswertes erfahren und so manchen nützlichen Tipp zu Material und Verarbeitung erhalten.

Winterliche Gestecke und duftende Seifenschnüre, mit denen man in Bad und WC für Wohlgeruch sorgen kann, Origamikunstwerke, Irdenware, von der Gebrauchskeramik bis zu Dekorationsartikeln, die beim Rakubrand ihr charakteristisches Aussehen erhielten, fantasievolle Metallarbeiten, handbemaltes Porzellan, Glasartikel, die zum Spiel mit dem Licht einluden, sowie Modeschmuck, gefertigt aus unzähligen Perlen oder Schiefer, und Bilder in Acryl- und Aquarelltechnik rundeten das vielfältige Angebot ab.

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