Sauberes Wasser rettet Leben

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Rita Kimmel (links) von der Sparkasse und Monika Würth von der Unicef-Aktionsgruppe eröffneten die Ausstellung.

Kierspe - 780 Millionen Menschen fehlt der Zugang zu sauberem Wasser. Da nützt ist es auch nichts, dass die Vereinten Nationen den Zugang zu eben diesem sauberen Wasser zu einem Menschenrecht erklärt haben.

Monika Würth aus Valbert ist Mitglied der Unicef-Aktionsgruppe Lüdenscheid und möchte den Menschen im Volmetal die dramatische Situation vor Augen führen. Deshalb hat sie auch in diesem Jahr wieder in zeitlicher Nähe zum Weltkindertag (20. September) eine Ausstellung in der Kiersper Sparkasse organisiert – und sich dafür die Unterstützung von Grundschülern geholt.

Im vergangenen Jahr hatte Würth die Kinderrechte der Vereinten Nationen thematisiert. Neben professionellen Plakaten hingen in der Ausstellung in der Sparkasse auch zahlreiche Kinderbilder von Kiersper Grundschüler, die sich mit diesen Rechten auseinandersetzten.

Und in diesem Jahr sollte es das Wasser sein, von dessen Mangel natürlich nicht nur Kinder, diese aber besonders betroffen sind. So sterben nach Angaben der Vereinten Nationen jeden Tag rund 3000 Kinder an Durchfall – eben auch, weil ihnen der Zugang zu frischem Wasser fehlt. 2,5 Milliarden Menschen stehen keine ausreichenden sanitären Anlagen zur Verfügung. Letztlich wird dadurch die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen begünstigt. Cholera ist da nur eine der Erkrankungen, die bei vielen Menschen bei fehlender medikamentöser Behandlung zum Tode führt.

Angesprochen hat Würth in diesem Jahr die Schüler der Schanhollenschule. Letztlich war es dann die dritte Klasse mit ihrem Lehrer Arne Freiberg, die sich des Themas angenommen hat. Bilder und Collagen wurden erstellt – und diese zieren nun die Stellwände im hinteren Teil der Sparkasse an der Thingslindestraße.

Damit die Schüler auch genügend Informationen hatten, wurde der Wassermangel und die Bedeutung des Wassers vor der künstlerischen Arbeit im Unterricht thematisiert.

Auch in diesem Jahr hängen die Bilder der Kinder im Kontext mit Postern von Unicef, die aus der Zentrale des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen in Köln ausgeliehen wurden. Dadurch haben nun alle Besucher die Möglichkeit, sich über die Situation zu informieren. Und sie können auch nachlesen, dass man den Wassermangel und den fehlenden Zugang zu sauberem Wasser nicht als Schicksal hinnehmen muss. So berichtet Unicef, dass es gelungen sei, im Jahr 2017 knapp 30 Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. In diesem Jahr sollen mit rund 35,7 Millionen noch mehr Menschen von dem Engagement der VN profitieren. Allerdings ist die Hilfsorganisation auf Spenden angewiesen, um dieses Ziel zu erreichen.

Weitere Informationen zu dem Thema, zu Unicef und der Arbeit der Hilfsorganisationen gibt es im Internet unter der Adresse www.unicef.de. Die Ausstellung „Wasser ist Leben“ in der Sparkasse ist in den kommenden beiden Wochen zu den Öffnungszeiten der Kasse zu besichtigen.

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