Vollsperrung: Thingslindestraße und Springerweg

+
Asphaltflicken zieren das Pflaster des Springerwegs. Nach der Deckenerneuerung gibt es dort nur noch eine Fahrbahn aus Asphalt.

Kierspe - Vollsperrung – kein wohlklingendes Wort für Anwohner und Verkehrsteilnehmer. Doch bei manchen Baumaßnahmen lassen sich komplette Sperrungen von Bauabschnitten nicht vermeiden.

So auch bei Deckenerneuererungen von Teilen des Springerwegs und der Thingslindestraße, mit denen Ende des Monats begonnen wird. Dann wird das vorhandene Pflaster durch Asphalt ersetzt. Im Gespräch mit der MZ erläutert Oliver Knuf, der Leiter des Fachbereichs Ordnung, in Vertretung seines Tiefbaukollegen das Vorhaben.

Wo wird gearbeitet?

Die Fahrbahn der Thingslindestraße wird ab dem Sparkassenparkplatz bis unterhalb des Bordinghauser Weges erneuert. Außerdem bekommt der Springerweg eine neue Fahrbahndecke zwischen der Thingslindestraße und dem Rathausbrunnen.

In welcher Zeit finden die Arbeiten statt?

Los geht es am 29. August. Danach sollen die Arbeiten rund einen Monat dauern. Da sich die Baustelle in zwei Bauabschnitte unterteilt, kommt es zu unterschiedlichen Sperrungen.

Warum werden die Arbeiten ausgeführt?

Das Pflaster des Springerwegs ist marode und mit großen Asphaltflicken ersetzt worden. Die Fahrbahn ist uneben und die Straße – die in großen Bereichen keinen Bürgersteig besitzt – nicht als barrierefrei zu bezeichnen. Die Thingslindestraße weist große Unebenheiten, Spurrillen und Wellen auf.

Wie wirken sich die Arbeiten am Springerweg aus?

Dort beginnen die Arbeiten Ende des Monats. Dann wird der Springerweg zwischen der Thingslindestraße und dem Rathausbrunnen gesperrt. Das Rathaus ist dann mit Fahrzeugen nur noch über die Zufahrt oberhalb der Ladenzeile erreichbar. Die Mitarbeiter werden dann die Besucherparkplätze nutzen, die sie erreichen, in dem sie das Rathaus umfahren und das Gelände des Bauhofs queren. Das möchte man den Besuchern nicht zumuten, deshalb steht diesen der Parkplatz an der Stirnseite des Rathauses zur Verfügung.

Die Stadtwerke, die Neuapostolische Kirche und die Anwohner in diesem Bereich sind dann über den Glockenweg erreichbar, der für die Bauzeit in beide Richtungen geöffnet wird. Allerdings gibt es dann ein halbseitiges Fahrverbot, das von der Kirche St. Josef bis zum Springerweg reicht. Eltern, die ihre Kinder zum katholischen Kindergarten bringen, werden gebeten, den Rewe-Parkplatz zu nutzen. Die Stadt hat dazu Einvernehmen mit der Marktleitung hergestellt.

Tiefe Spurrillen und eine Verkehrsinsel, die den Namen nicht verdient: so präsentiert sich die Thingslindestraße derzeit noch. Nun soll die Fahrbahndecke erneuert werden.

Wie wirken sich die Bauarbeiten an der Thingslindestraße aus?

Wenn die Baustelle am Springerweg beendet ist, wird mit der Erneuerung der Fahrbahndecke der Thingslindestraße begonnen. Dann wird die Fahrbahn zwischen dem Sparkassenparkplatz (der erreichbar bleibt) und der Zufahrt oberhalb der Ladenzeile begonnen. Im Rahmen der Bauarbeiten verschwindet auch die Verkehrsinsel in diesem Abschnitt. An der Friedrich-Ebert-Straße werden Schilder aufgestellt, die darauf hinweisen, dass Rewe und Sparkasse erreichbar sind. Rathaus, Stadtwerke, Axels Rauk, die Geschäfte der Ladenzeile und die Anwohner in diesem Bereich sind über den Glockenweg und den dann „neuen“ Springerweg zu erreichen. Auch in dieser Zeit bleibt das halbseitige Parkverbot bestehen. Die Geschäfte und Anwohner des Springerwegs, die sich auf der Seite des Montignyplatzes befinden, sind über den Birkenweg zu erreichen.

Was ist mit den Gehwegen?

Da nur die Fahrbahndecke erneuert wird, bleiben die Gehwege unverändert. Wenn möglich, sollen auch die Entwässerungsrinnen neben dem Springerweg erhalten bleiben.

Wer zahlt die Arbeiten?

Abgerechnet werden die Bauarbeiten, da es sich nicht um einen Ausbau, sondern nur um eine Sanierungsmaßnahme handelt, über den städtischen Haushalt, die Anwohner müssen nichts zahlen.

Wann sind die beiden Straßen wieder befahrbar?

Wenn alles klappt, wird die Straße am 29. September wieder für den Verkehr freigegeben. Doch letztlich hängt das von der ausführenden Firma ab und davon, ob noch „Überraschungen“ im Untergrund auf die Arbeiter warten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare