Kiersper Abiturienten zeigen beim Abisturm vollen Einsatz

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Der Partytross durch die Stadt hielt für eine „Humba-Hüpferei“ mitten auf der Straße.

Kierspe - Wenn Lehrer gegen Schüler im Bobbycar-Rennen antreten, Schüler von Mitschülern aus den Klassen gescheucht werden und Partymusik mit 120 Dezibel über den Schulhof dröhnt, dann kann das nur eines bedeuten: Abisturm!

Den feierten am Donnerstag die 56 Abiturienten der Gesamtschule Kierspe. die es zum Abschluss ihrer Schullaufbahn krachen ließen: Mit Minispielen, Süßigkeiten und guter Laune satt bestimmten die Absolventen das Geschehen rund um die Schule.

Kein gewöhnlicher Morgen

„Wir haben um 5 Uhr alles aufgebaut“, sagte Abiturient Mirko Geyer, der seine Mitschüler mit einem Megafon zu immer neuen Partygesängen animierte. Gegen 7.30 Uhr freuten sich alle Schüler über einen Morgen ganz ohne Unterricht. Stattdessen sorgten Gratisgetränke, Süßigkeiten und die Duelle „Lehrer gegen Schüler“ für Abwechslung im Schulalltag.

Abisturm an der Gesamtschule Kierspe

Sieg über die Lehrer

Nach stressigen Prüfungswochen belohnten sich die Absolventen beim Abisturm.

Auch die Abiturienten traten gegen ihre Lehrer an, feierten zwei Siege und handelten so eine extra Stunde Verlängerung des Abisturms aus. So viel Einsatz hinterließ bereits während der Feierei erste Spuren: „Ich habe nur fünf Stunden geschlafen und bin froh, wenn ich nachher ins Bett kann“, sagte Xanthoula, die nach dieser Aussage wieder in der Partytraube der Feierwütigen verschwand.

"How I got my Abi"

Als Motto hatten die Schulabgänger „How I got my Abi“, in Anlehnung an die TV-Serie „How I Met Your Mother“, ausgewählt. Sich und das bestandene Abitur feierte der Partytross auf der Runde durch die Stadt: Ein Traktor samt Anhänger, Schlagermusik aus riesigen Boxen und „Erfrischungsgetränke“ erleichterten den Weg über den Haunerbusch zum Rathaus und zurück zum Schulhof.
Dort stürmten die Absolventen die Schanhollenschule – Polonaise und Süßes für die Grundschüler inklusive.

Ein bisschen Wehmut

Ein bisschen Wehmut schwang bei Oberstufenleiter Rolf Muck mit. Er geht nach 38 Jahren in Pension.

„Dynamisch, liebevoll chaotisch und zuverlässig. So war er, der Jahrgang 2015“, sagte der scheidende Oberstufenleiter Rolf Muck wehmütig.

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