Kinder erleben spannendes Kinderbibelwochenende

Für den Gottesdienst am Sonntag übten die Mitarbeiterinnen mit den Kinder mehrere Lieder ein.

Kierspe - „Peter haut ab“ – unter diesem Titel hatten die evangelische Kirchengemeinde und die Freie evangelische Gemeinde (FeG) gemeinsam zum Kinderbibelwochenende eingeladen. 43 Kinder, überwiegend im Grundschulalter, folgten der Einladung und erlebten am Freitag und Samstag ein interaktives Wochenende in den Räumen der FeG.

Die Mitarbeiter kamen aus den beiden evangelischen Gemeinden, über die Kirchenzugehörigkeit der Kinder konnten sie in manchen Fällen nichts sagen. „Das hat bei uns noch nie eine Rolle gespielt“, erklärten Andrea Bahr von der evangelischen und Silke Schröder von der freien Gemeinde, die federführend das Wochenende organisiert hatten.

Die Geschichte von Peter war kindgerecht an die biblische Erzählung vom verlorenen Sohn angelehnt und wurde szenisch dargestellt. Die Mitarbeiterinnen waren deshalb auch als Schauspielerinnen aktiv und schlüpften abwechselnd in die Rolle des Sohnes – hier Peter genannt – der hinaus in die weite Welt will, des Vaters der ihn gehen lässt und des älteren Bruders, der dafür kein Verständnis hat. Die Geschichte ist bekannt: Auch in der FeG lebte Peter erst in Saus und Braus und schikanierte bei einem Hotelaufenthalt das Personal, um, nachdem er pleite war, in einen Schweinestall umzuziehen. Zum Glück war dort gerade ein Aushilfsjob frei geworden. Zwei Handpuppen namens Peggy und Mattes kamen ebenfalls zum Einsatz. Sie kommentierten das Geschehen, erlebten aber gleichzeitig ihre eigene kleine Geschichte. Die entscheidende Szene, die Versöhnung von Vater und Sohn, verlegten die Akteure in den Sonntagsgottesdienst. Er war nicht nur Erntedank für die Gemeinde, sondern zugleich Abschluss des Kinderbibelwochenendes und dabei konnten die Kinder auch all die Lieder singen, die sie an den beiden Tagen zuvor geübt hatten.

Aufgeteilt auf vier Gruppen erarbeiteten die Kinder die Geschichte von Peter auf vielfältige Weise. Die jüngeren Kinder bauten die Szenerie mit Legosteinen nach, die älteren erstellten Collagen rund um das Thema Reisen und Freiheit. Gemeinsam bastelten sie Geldbeutel, backten kleine Schweine und gestalteten Lampions für den Gottesdienst.

Um ein Gefühl für den Nervenkitzel zu bekommen, der sich mit Geld verbindet, inszenierten die Betreuerinnen auch ein Glücksspiel – „Casino Royal“ mit Glücksrad und Roulette.

Während die Kinder in ihren Gruppen beschäftigt waren, gingen die Vorbereitungen in der Küche schon weiter. Zum Mitarbeiterstab gehörte auch ein Küchenteam, das Kinder und Erwachsene am Samstag verköstigte. - bnt

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