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Ki-Card geht an den Start

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Von: Detlef Ruthmann

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Ab dem 19. Dezember kann der Stadtgutschein Kierspe für 5, 10 und 25 Euro im Rathaus erworben werden.
Ab dem 19. Dezember kann der Stadtgutschein Kierspe für 5, 10 und 25 Euro im Rathaus erworben werden. © Ruthmann

Sie sind fälschungssicher und sollen bequemes Shoppen ermöglichen: In Kierspe sind bald neue Stadtgutscheine erhältlich.

Kierspe – Es fehlt zwar noch das Hologramm, doch bis zum 19. Dezember sollen die neuen fälschungssicheren Kiersper Stadtgutscheine im Rathaus vorliegen und dort von den Kiersperinnen und Kierspern erworben werden können.

Bis dahin dürfte es auch mehr als sechs Akzeptanzstellen geben, denn insgesamt sind von der Verwaltung 116 Einzelhändler, Gastronomen und andere Betriebe angeschrieben worden, ob sie die, so erklärte Bürgermeister Olaf Stelse bei der Vorstellung des neuen Kiersper Zahlungsmittels, annehmen werden.

Initiatoren hoffen auf viele teilnehmende Betriebe

Sowohl Stelse und Katalin Kleinhofer, Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins, als auch Steffen Wieland sowie Christian Teschner von der UWG gehen davon aus, dass sich in den nächsten Tagen viele der angeschrieben Betriebe melden und in der Folge den Gutschein akzeptieren werden. Ob sich auch der eine oder andere Einzelhändler bereit erklärt, die Stadtgutscheine herauszugeben, müsse man abwarten.

Wer in einen Laden geht, kauft vielleicht das eine oder andere – nicht nur den Gutschein, sehen Teschner und Wieland einen positiven Effekt in einer Ausgabestelle. Schließlich gehe es darum, so die beiden Unabhängigen, Kaufkraft zu binden, den Einzelhandel und andere mit Blick auf die großen Online-Händler zu unterstützen oder, plakativ ausgedrückt: „Das Geld bleibt in Kierspe“.

Idee geht auf UWG zurück

Die Einführung des Kiersper Stadtgutscheins sei auf die Initiative der UWG zurückzuführen, führte der Bürgermeister aus. Es habe zwar „ein bisschen gedauert“, doch weil unter anderem die Unabhängigen am Ball geblieben, werde es die Ki-Card noch vor Weihnachten geben. In der Verwaltung waren verschiedene Entwürfe begutachtet und bewertet worden. Letztlich fiel die Entscheidung pro rot-weißer Karte mit dem Kiersper Logo „Ki“.

Jetzt fehlt nur noch das Hologramm auf der Ki-Card, um den Gutschein fälschungssicher zu machen – bis zum 19. Dezember sollen die Ki-Cards dann im Rathaus vorliegen und dort verkauft werden können.

Noch gibt es nur eine Ausgabestelle

Vorerst wird es bei der einen Ausgabestelle – Katalin Kleinhofer, Telefon 02359/661140, k.kleinhofer@kierspe.de, im Rathaus – bleiben. Bei der Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins können die Händler und Gastwirte die Ki-Cards auch abrechnen. Natürlich könne jeder Einzelhändler, Gastronom oder andere Interessent, der vielleicht jetzt nicht angeschrieben wurde, sich bei Kleinhofer melden - um sein Geschäft als Akzeptanzstelle der Ki-Card oder auch als Ausgabestelle anzubieten. Die Liste der Akzeptanzstellen kann per QR-Code vom Stadtgutschein ausgelesen werden, sie findet sich ebenso auf der Homepage der Stadt.

Bürgermeister Olaf Stelse, Stadtmarketinggeschäftsführerin Katalin Kleinhofer sowie Christian Teschner und Steffen Wieland von der UWG haben jetzt den Kiersper Stadtgutschein vorgestellt.
Bürgermeister Olaf Stelse, Stadtmarketinggeschäftsführerin Katalin Kleinhofer sowie Christian Teschner und Steffen Wieland von der UWG haben jetzt den Kiersper Stadtgutschein vorgestellt. © Ruthmann, Det

Vorerst gibt es den Stadtgutschein nur in Papierform, nicht digital, wie ursprünglich ebenfalls überlegt worden war. „Wir wollen sehen, wie er einschlägt“, verdeutlicht Olaf Stelse, dass man Erfahrungen sammeln will. Sollte der Gutschein so erfolgreich sein wie in den Nachbarstädten – die als Vorbild für den Stadtgutschein dienten – müsse man sehen, wie man damit umgehe. Denn bei Umsätzen von 15 000 Euro könne man das Ganze nicht so nebenbei machen, fügte der Bürgermeister hinzu.

Stelse konnte auch ein Lob entgegennehmen: „Super, dass die Stadtverwaltung es umsetzt“, freute sich Wieland. Der Unabhängige wies gleichzeitig darauf hin, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern bis zu 40 Euro ohne steuerliche Probleme zukommen lassen können. „Statt eines Tankgutscheins kann es ja dann auch der Stadtgutschein sein.“

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