(K)Ein Wettbüro an der Kölner Straße

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Kierspe - Nicht überall dort, wo Wettbüro draufsteht, ist auch ein Wettbüro drin: Um diese Erkenntnis sind nun die Ratsmitglieder reicher.

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) hatte einen Antrag für eine Wettbürosteuersatzung gestellt – dadurch wollten sie gegen die wachsende Zahl von Wettbüros vorgehen, wie es der Fraktionsvorsitzende Peter Christian Schröder formulierte:

„Sie belasten das Sicherheitsgefühl der Menschen und behindern im Umfeld auch die Neuansiedlung von Geschäften. Leider stehen uns zur Verhinderung dieser Wettbüros nicht viele Instrumente zur Verfügung. Eine Maßnahme ist aber die Einführung einer Wettbürosteuer.“

Ursprünglich sollte der Antrag nur in den Hauptausschuss verwiesen werden, doch im Rat entwickelte sich eine Diskussion, nachdem Bürgermeister Frank Emde erklärt hatte: „Wir haben in Kierspe kein einziges zugelassenes Wettbüro.“

Jürgen Tofote (CDU) sagte in Richtung Schröder: „Wir können nicht bekämpfen, was nicht vorhanden ist. Der Antrag sollte zurückgezogen werden.“

Schröder und Armin Jung (FDP) hingegen betonten, dass eine Satzung verabschiedet werden sollte, um Neueröffnungen dadurch vielleicht zu verhindern. Hermann Reyher (Grüne) sagte: „Wenn Wettbüro dran steht, ohne dass es eines ist, muss der Schriftzug weg. Das irritiert die Bürger.“ - mc

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