„Kalles Road Show“ an der Gesamtschule

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Mitmachen war bei „Kalles Road Show“ an der Gesamtschule angesagt. ▪

KIERSPE ▪ Während der MVG-Jubliäums-Bus vor dem PZ der Gesamtschule parkte, strahlten drinnen Organisatoren und Veranstalter um die Wette.

Der sechste und achte Jahrgang war vollständig erschienen; nirgendwo auf der Tour durch den Märkischen Kreis hatte „Kalles Road-Show“ bislang so viel Publikum.

„Kalles Road-Show“ ist ein Mitmachtheater, das sich auf den Öffentlichen Nahverkehr spezialisiert hat. Mit kleinen Spielszenen und einem Glücksrad vermitteln die vier Schauspieler ohne pädagogischen Zeigefinger Basiswissen zum Verhalten in Bus und Bahn.

Aus Anlass ihres 125-jährigen Bestehens hatte die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) die Theatertruppe engagiert und in Zusammenarbeit mit den Kommunen Veranstaltungen im gesamten Märkischen Kreis organisiert. In Kierspe hatte sich Hauptamtsleiterin Dorette Vormann-Berg dazu an die Gesamtschule gewandt. Das machte schon allein deshalb Sinn, weil sich die Show vorrangig an Kinder und Jugendliche richtet.

Am Dienstagmorgen nahm die Buslinie Acht vor vollem Haus Fahrt auf. Zu schmissiger Musik und Diskobeleuchtung führte Moderatorin Anke Buhren durchs Programm. Gleich zu Beginn hatte sie Pech: Der Busfahrer war krank, sie brauchte Ersatz aus dem Publikum. Die Nachwuchs-Fahrer meldeten sich dutzendweise, aber leider, ohne Führerschein ging es nicht, eine Lehrerin musste ans Steuer.

In lockerer Form sprach die Moderatorin mit dem Publikum über rücksichtsvolles Verhalten im Bus und mögliche Konfliktpunkte, die Fahrschülern wohlbekannt sind. Da war die Frau, die auf der Suche nach einem Parkplatz den Verkehr blockierte oder ein rüpelhafter Mitfahrer, der nicht nur den ganzen Bus beschallte, sondern auch die Füße auf den Sitz gegenüber legte. Die anderen Schauspieler unterstützten die Moderatorin, mimten den Busfahrer und Mitfahrer. Und immer wieder animierte Anke Buhren die Schüler zum Mitspielen. Die machten begeistert mit.

Die Mischung aus Show, Mitmachtheater und Quizeinlagen kam gut an bei dem jungen Publikum. Die Botschaft war: Busfahren macht Spaß und schont auch die Umwelt. Darüber hinaus will die MVG die Kinder und Jugendlichen als Kunden ernstnehmen und sie natürlich über die Schulzeit hinaus als Kunden behalten. ▪ bnt

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