Einspuriger Verkehr über Brücke bei Rönsahl

Kahlschlag dient dem Straßenbau

Wipperbrücke - Sanierung Neubau - Einspurige Verkehrsführung
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Bereits seit mehr als zwei Jahren wird der Verkehr einspurig über die Wipperbrücke geführt, denn die ist baufällig und muss durch einen Neubau ersetzt werden.

Spaziergänger, die regelmäßig zwischen Rönsahl und Marienheide unterwegs sind, gruselt es angesichts der Veränderungen an der B 256. „Sieht aus wie eine Mondlandschaft“, kommentierte eine Rönsahlerin.

Rönsahl/Ohl - Tatsächlich fanden an der Wipperbrücke nahe Gogarten in letzter Zeit umfangreiche Waldarbeiten statt. Die Uferböschung der Wipper wurde freigeschnitten, sodass jetzt wieder Stützmauern zum Vorschein gekommen sind, die bis dahin durch Bäume und Gebüsch verdeckt wurden. Zahlreiche Bäume wurden gefällt – Der Borkenkäfer ist diesmal unschuldig, der Kahlschlag dient dem Straßenbau.

Bereits seit mehr als zwei Jahren wird der Verkehr einspurig über die Wipperbrücke geführt, denn die ist baufällig und muss durch einen Neubau ersetzt werden. Auch die vielen Kiersper, die diese Engstelle auf dem Weg Richtung Marienheide oder Gummersbach passieren, haben sich daran gewöhnt, zumal sich der Verkehr nur selten aufstaut an den Bauampeln. Eigentlich sollten die Bauarbeiten bis Ende 2020 beendet sein, die Planungen laufen schon seit Jahren.

Die Ausschreibungen laufen jetzt langsam an.

Rainer Herzog, Pressesprecher Regionalniederlassung Rhein- Berg von Straßen NRW

Der Termin sei ein „anfänglicher Richtwert“ gewesen, bemüht sich Rainer Herzog um Erklärungen. Der Pressesprecher der Regionalniederlassung Rhein Berg von Straßen.NRW führt Auflagen im Umwelt- und Gewässerschutz ins Feld, aber jetzt gehe es wirklich los. „Die Ausschreibungen laufen jetzt langsam an.“ Im Spätsommer oder Herbst wolle man mit den Bauarbeiten beginnen. „2022 bauen wir durch, 2023 werden wir fertig.“

Sieht aus wie eine Mondlandschaft: Die Uferböschungen der Wipper wurden ebenfalls freigeschnitten.

Die Rodungen gehören zu den Vorarbeiten, Straßen.NRW muss Platz schaffen für den Ersatzbau, der dann an die Stelle der bisherigen Brücke kommt. Geplant ist, dass der Verkehr die ganze Zeit einspurig weiterläuft. Allerdings wollte Herzog nicht ausschließen, dass die Straße kurzfristig auch mal komplett gesperrt werden muss. Die Spaziergänger müssen sich jedenfalls darauf einstellen, dass sie in den nächsten zwei Jahren immer wieder Baulärm begleiten wird auf ihren Wegen Richtung Gogarten.

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