Spannendes Leben im Baumhauscamp

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Die Gesamtansicht des Camps zeigt die enormen Ausmaße.

Kierspe - Am 15. Juli waren 30 Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren in ein idyllisches Waldgebiet bei Kierspe gezogen, um unter der Leitung von CVJM-Kreisverbandssekretär Johannes Seidel und 15 Mitarbeitern ein Baumhauscamp zu bauen.

Nach siebentägiger Bauzeit, in der sie noch in Zelten übernachteten, konnten sie das von ihnen aus Baumstämmen und Brettern in luftiger Höhe errichtete Lager dann für die nächsten sieben Tage beziehen. Am Samstag hatten sie ihre Eltern und sonstigen Angehörigen zu einem Besichtigungstag eingeladen.

Interessierte aus dem gesamten Umkreis waren in Scharen angerückt, um das Baumhaus zu erkunden und um Informationen über „das ultimative Abenteuer in den Bäumen“ zu erhalten. Johannes Seidel hieß alle zur Besichtigung des 5. Baumhauscamps des CVJM-Kreisverbandes Lüdenscheid herzlich willkommen und dankte für die gute Kooperation mit den zuständigen Stellen, dank denen ein solches Camp erstmalig auf einem Waldgelände im Raum Kierspe errichtet werden konnte.

Johannes Seidel (mit Söhnchen Levi) zersägte einen Baumstamm, der bisher den Zugang zum Baumhaus versperrt hatte. Danach konnte dieses „erstürmt“ werden.

Er sprach allen, die ihn in der Bauzeit unterstützt hatten, ein Dankeschön aus und richtete ein Dankgebet an Gott, weil es – wie er erklärte – ohne seine Hilfe nicht möglich gewesen wäre, das Baumhaus in acht bis elf Metern Höhe anzulegen. Bevor er die vielen Gäste dazu einlud, die Treppen des Baumhauses zu erklimmen, zersägte er einen Balken, der bisher den Zugang versperrt hatte. Danach konnte es von den Besuchern „erstürmt“ werden.

Die Mutigen unter ihnen hatten auch Gelegenheit, sich – professionell angeseilt und ausgerüstet – im Klettern zu üben. Im Namen des CVJM-Kreisverbandes würdigte dessen stellvertretender Vorsitzender, Marco Malms, das Engagements Seidels und der Ehrenamtlichen, die sich für das Baumhauscamp stark gemacht hatten. CVJM-Kreisverbandssekretärin Svenja Roth freute sich darüber, dass erstmalig auch Mädchen das Camp für fünf Tage beziehen können.

Für den Besichtigungstag waren zahlreiche selbst gebackene Kuchen gespendet worden, die man sich ebenso wie Würstchen und Getränke schmecken lassen konnte. Die Bedienung hatte das durch weitere Mitarbeiter erweiterte Küchenteam – bestehend aus Annette und Lothar Seidel, Isabel Beck (CVJM Werdohl) und Stefanie Schmidt (CVJM Halver) – übernommen, das die ganze Zeit über die Camp-Teilnehmer verpflegt hatte.

Marco Malms (Mitte), stellvertretender CVJM-Kreisverbandsvorsitzender, dankte allen, die beim Bau des Baumhauscamps mitgeholfen hatten. CVJM-Kreisverbandssekretärin Svenja Roth freut sich darüber, dass erstmalig auch Mädchen das Baumhauscamp beziehen können.

Alles war gegen Spenden für die Arbeit des CVJM-Kreisverbandes zu haben. Dieser ist dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen, damit er die Stellen der beiden Kreisverbandssekretäre auch 2020 zu 100% finanzieren kann. Spenden für diesen Zweck können auf das Konto des CVJM-Kreisverbandes (IBAN: DE71 4476 1534 3008 1024 00) eingezahlt werden. Nachdem die Gäste das Baumhauscamp wieder verlassen hatten, stand dort eine große Aufräumaktion an. Am Sonntag gingen nämlich alle wieder nach Hause, die an dem Baumhauscamp teilgenommen und sich in die Arbeit eingebracht hatten.

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