Junge Künstler präsentieren Kiersper Pop-Art

+
Xanthoula Weiss erklärt einem Mitschüler die Besonderheiten ihres auffallenden Werkes. ▪

KIERSPE ▪ Pop-Art in den unterschiedlichsten Variationen ist derzeit in der Hauptstelle der Kiersper Sparkasse zu bewundern. Der Kurs Darstellen und Gestalten der 10. Stufe der Gesamtschule Kierspe präsentiert dort seit Freitagvormittag seine Bilder zum Motto „Wir sind Kierspe“.

Besonders ins Auge fällt dabei unter anderem das Werk von Xanthoula Weiss, aus dem ein halbes Hähnchen, in Anlehnung an den Kiersper Rauk, herausragt. Auch diverse Karikaturen von Bürgermeister Frank Emde sind zu bewundern. Zudem wurden Stadtwappen, der Rauk und Ortseingangsschilder in poppigen Farben inszeniert.

Rita Kimmel von der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen zeigte sich bei der Eröffnung der Ausstellung mehr als begeistert. „Wir sind sehr stolz“, wandte sich die Sparkassenmitarbeiterin an die anwesenden Schüler, „dass, sie uns ihre Werke zur Verfügung stellen.“ Auch von der Qualität der Arbeiten war Kimmel sofort überzeugt.

Die beiden zuständigen GSK-Lehrer Peter Meier und Anke Meiertoberens erläuterten den Entstehungsprozess der Bilder. In Referaten hatten sich die jungen Kiersper mit verschiedenen Künstlern der seit den 1950er-Jahren aufkommenden Pop-Art-Bewegung beschäftigt. „Pop-Art stellt einen Gegensatz zum abstrakten Expressionismus dar“, erklärte Peter Meier. In dieser Kunstrichtung werden Dinge aus dem alltäglichen Leben in den Mittelpunkt gestellt und besonders farbintensiv dargestellt. Eine größere Performance zu dieser Kunstart ist an der Gesamtschule noch in Vorbereitung.

Bis zum 22. Juni können die bunten Werke der Kiersper Schüler noch in der Sparkasse bewundert werden. Jeder junge Künstler hatte sich – teilweise ungewollt – am Stil eines bekannten Pop-Art-Künstler orientiert. Darunter Namen wie Roy Lichtenstein oder Andy Warhol.

Gemeinsam begutachtete der GSK-Kurs am Freitag die fertigen Bilder. Bei kalten Getränken wurden noch die ein oder anderen Besonderheiten der Werke über die Heimatstadt besprochen. ▪ ds

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare