Neubau eröffnet seit 25 Jahren ganz neue Möglichkeiten

Offizielle Glückwünsche zum 25-jährigen Bestehen des Rönsahler Jugendzentrums „Come together“ überbrachte Bürgermeister Frank Emde. - Fotos: Crummenerl

RÖNSAHL - Come together! So heißt es einladend auf dem Namensschild an der Eingangstür zum Rönsahler Jugendzentrum im Gebäudekomplex von Schule und Gemeinschaftshalle. „Come together – kommt zusammen“ So lautete das Motto am Samstagnachmittag allerdings diesmal nicht ausschließlich für Kinder und Jugendliche, die hier während der regelmäßig angebotenen Öffnungszeiten ohnehin hier „vor Anker“ gehen und die zahlreichen Angebote des Jugendzentrums zu sinnvoller Freizeitgestaltung nutzen.

Von Rainer Crummenerl

Denn – wie an diesem besonderen Tage erhofft und auch nicht anders zu erwarten – nutzten auch zahlreiche Gäste, die sich anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Rönsahler Jugendzentrums zur kleinen Geburtstagsfeier hatten einladen lassen, die Gelegenheit, um zu gratulieren, beziehungsweise die Einrichtung kennenzulernen.

Im Beisein mehrerer Vertreter aus dem öffentlichen Leben und erfreulicherweise auch etlicher Eltern erinnerte Bürgermeister Frank Emde im Rahmen seiner Begrüßungsrede an den Start der offenen Jugendarbeit in Rönsahl in den neuen Räumlichkeiten, der auf den Tag genau am 1. März 1989 möglich wurde und der offenen Jugendarbeit in Rönsahl ganz neue Perspektiven eröffnete.

Damals hatte die Stadt Kierspe als verantwortlicher Träger der Jugendarbeit und dank einer Beihilfe des Märkischen Kreises in Höhe von 215 000 Mark den insgesamt 400 000 Mark teuren Erweiterungsbau für das Jugendzentrum möglich machen können, was sich schon bald als überaus sinnvolle Investition herausgestellt habe, wie Emde resümierte.

Auch darüber, dass es – wenngleich auch während langer Jahre mit manchem Wechsel verbunden – stets gelungen sei, verantwortungsbewusste Jugendleiter zu finden, freute sich der Bürgermeister. Das gelte nach wie vor als wichtige Voraussetzung dafür, dass das Jugendzentrum ein zu einem echten Anlaufpunkt geworden sei. Die Einrichtung erfülle drei wesentliche Voraussetzungen, nämlich den guten Namen, ein auf ganz unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmtes Programm, das neben Aspekten der sinnvollen Freizeitgestaltung unter anderem auch Rat in mancherlei persönlichen Problemlagen wie ebenso Hilfestellung für Schul- und Berufsvorbereitung beinhalte. Besonders wichtig sei dabei ein verlässliches Team aus Haupt- und Honorarkräften mit dem richtigen „Draht“ zur Jugend.

Ähnlich äußerte sich auch Ortsbürgermeister Horst Becker, der an die Anfänge der offenen Jugendarbeit und die anfänglichen Schwierigkeiten als ehemalige Einrichtung der „Kleinen offenen Tür“ und das räumliche Provisorium in der damaligen „Alten Post“ erinnerte.

Im Anschluss an den offiziellen Teil kamen die Jugendlichen bei einem vom Märkischen Kreis zur Verfügung gestellten und in der Turnhalle aufgebauten Spiele-Parcours zu ihrem Recht. Zudem bestand Gelegenheit für alle, den zahlreichen kleinen Geheimnissen und naturgegebenen Abläufen bei einer in einem anderen Raum angebotenen und vom oberbergischen Entertainer „Hilli“ initiierten „Physikshow“ auf die Spur zu kommen.

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