Jugendzentrum Relax sorgt für volles Programm

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In den Glowing Rooms erlebten die Kiersper Kinder und Jugendlichen Minigolf in einer anderen Dimension.

Kierspe - Minigolf in einer anderen Dimension, Kochkurse, Ausflüge und mehr – in den Osterferien hatte das städtische Jugendzentrum Relax an der Fritz-Linde-Straße zu einer bunten „Osteroffensive“ eingeladen.

Viele Aktionen im Haus aber auch auswärts sollten bei Kiersper Kindern für Abwechslung sorgen.Bei mehreren Kochaktionen wurde einmal ein Osterkuchen gebacken, bei einer anderen Aktion drehte sich alles um bunte Eier. Die Kinder konnten die gekochten Eier kreativ bemalen und gestalten. In einer Malecke wurden Ostermotive gestaltet.

In der ersten Woche ging es dann nach Dortmund zu den Glowing Rooms. Dort stand Minigolf in einer anderen Dimension auf dem Programm. „Dabei handelt es sich um eine Indoor-Minigolf-Anlage mit Schwarzlicht und 3D- Technik. Die 18 Bahnen erstrecken sich über vier verschiedene Räume, die alle unterschiedlich gestaltet sind. Dabei setzt Glowing Rooms außergewöhnliche Akzente. Alle Räume wurden über Wände und Boden von renommierten Graffiti-Künstlern gestaltet. Farbe und Licht beflügeln die Fantasie. Pandora, Zwergenheim und Weltall erstrahlen in leuchtend bunten Figuren und Formen. Die gesamte Raumoptik erwacht zum Leben und führt die Spieler auf eine fantastische Reise“, erläutert Christian Schwanke vom Jugendzentrum.

Eine weitere Aktion in der ersten Ferienwoche war die Fahrt nach Lindlar auf das Gelände der Firma Metabolon. Dort erfuhren die Kinder vieles rund um das Thema Müll. „Zehn Teilnehmer im Alter von sechs bis zwölf Jahren fuhren mit. Das riesige Gelände war einmal eine reine Mülldeponie, ist aber heute eine Verwertungsanlage. Während einer Führung konnten die Kinder erleben, wie verschiedener Müll angeliefert wird. Die Lastwagen werden gewogen und fahren dann in die unterschiedlichen Müllstationen. Es gibt zum Beispiel eine Halle für Papier, für Bauschutt oder auch für Kompost-Abfälle. Den Kindern wurde der Kreislauf erklärt, wie aus Müll doch noch etwas gemacht werden kann, was man wiederverwerten kann“, erklärt Schwanke.

Überall auf dem Gelände fanden sich Spielgeräte oder Rutschen und Kletteranlagen, an denen sich die Kinder austoben konnten. Dann folgte der Aufstieg auf den ehemaligen Müllberg. „Mehr als 3609 Stufen führen hinauf. Der Hügel ist heute eine umgebaute Aussichtsplattform, von der die Gruppe aus Kierspe einen 360 Grad-Rundumblick über das Bergische Land und das Gelände der Deponie hatte“, wird berichtet.

In der zweiten Woche ging es an den Rhein nach Königswinter. Dort verbrachten elf Kinder ihre Zeit bei Drachen und Fischen. Zuerst ging es mit der alten Zahnradbahn auf den Drachenfelsen. Die Volmestädter erfuhren dort, was der Berg mit einem Drachen zu tun hat und konnten bis zur Burgruine klettern. Oben angekommen, konnten alle die Aussicht über das Rheintal bis nach Köln und die Eifel am Horizont genießen. Dort wurde auch ein Picknick gemacht.

Anschließend ging es zu Fuß wieder talwärts – vorbei an der Nibelungenhalle und Schloss Drachenfels.

Dort angekommen, stand ein Besuch im Sea-Life-Park auf dem Programm. In dieser Unterwasserwelt wartete ein ganz besonderer „Tauchgang“ auf die Kinder und ihre Begleiter. „13 verschiedene Themenwelten und Deutschlands einziger 360 Grad- Acrylglas-Tunnel brachten alle zum Staunen. Die Kinder konnten Hai-Eier und gerade geborene Haie bewundern. Sie konnten Seesterne im Berührungsbecken anfassen und im Kino einen spannenden Film sehen. Mehr als 2000 faszinierende Tiere in mehr als 35 Becken ließen die Zeit im Fluge vergehen. Außerdem gab es viele Infos zu den Fischen“, erinnert sich Schwanke.

Nach den Ferien ist das Jugendzentrum wie gewohnt dienstags bis donnerstags von 11.30 bis 13.30 Uhr und von 16 bis 21 Uhr geöffnet. Freitags ist von 15 bis 21 oder 22 Uhr geöffnet. Weitere Infos gibt es unter Tel. 02359/661259, auf Facebook oder unter www.kierspe.de/jugendzentrum.

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