Jugendzentrum verlässt sich auf sein Schutzkonzept und die Hygienekonzepte externer Anbieter

„Die Einschläge kommen näher“

Das Jugendzentrum setzt auf das eigene Hygienekonzept und wird auch weiterhin Veranstaltungen - wie hier mit dem Zauberkünstler Arnd Clever - anbieten.
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Das Jugendzentrum setzt auf das eigene Hygienekonzept und wird auch weiterhin Veranstaltungen - wie hier mit dem Zauberkünstler Arnd Clever - anbieten.

Kierspe – In dieser Woche Movie-Park und Cartbahn, in der nächsten Woche Burg Altena und McPlay – das Jugendzentrum hält derzeit noch an seinen Planungen fest und auch das Zentrum weiter geöffnet.

„Wir verlassen uns auf unser Hygienekonzept und auch auf das der Anbieter“, sagt Christian Schwanke auf Nachfrage der Meinerzhagener Zeitung.

Doch die Hygienekonzepte haben nicht nur Einfluss auf die Veranstaltungen vor Ort, sondern auch auf die Teilnehmerzahlen. So waren für die Fahrt in den Movie-Park in Bottrop zwar 39 Reisende möglich, angemeldet hatten sich aber nur 30 Kinder und Jugendliche in einem Alter ab 12 Jahren. Normalerweise ist die Fahrt immer ein Renner im Herbstprogramm der Kiersper Einrichtung. Doch in diesem Jahr mussten sich die Besucher des Parks im Vorfeld entscheiden, welches Horrorhaus sie zu welcher Uhrzeit besuchen. „Ich denke, dass hat viele abgeschreckt, da geht ja auch jede Spontanität verloren“, zeigt Schwanke Verständnis für die, die nicht mitfahren wollten.

Der Jugendzentrumsmitarbeiter hofft, dass er mit dem Hygienekonzept im eigenen Haus auch noch lange weitermachen kann, wobei er auch weiß, dass morgen Schluss sein kann. „Die Einschläge kommen näher. Wir haben einen Besucher, der jetzt in Quarantäne ist, weil seine Großmutter infiziert ist. Sollte der Besucher auch positiv getestet werden, muss man sehen, was das für uns bedeutet“, so Schwanke.

Um eine Ansteckung im eigenen Zentrum zu vermeiden, ist ihm eine strikte Befolgung der Vorgaben wichtig. Schwanke: „Das klappt auch ganz gut, da muss man nur selten einen Besucher erinnern, dass er die Maske aufsetzt, wenn er sich im Raum bewegt. Ich weiß aber auch, dass das ganz anders ist, wenn die Jugendlichen abends feiern gehen. Dann spielt Abstand keine große Rolle mehr.“

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