Jugendparlament: Stichtag steht kurz bevor

+
Michael Brück, Schulsozialarbeiter, Susanne Sattler vom Jugendzentrum Kierspe und die Mitglieder des Jugendparlaments informierten gestern in der Gesamtschule über die Arbeit des Gremiums.

KIERSPE ▪ Der einfache Stehtisch im Mensabereich der Gesamtschule, der mit einigen Flyern bestückt war, zog in der ersten großen Pause gestern zahlreiche Schüler an.

Susanne Sattler vom Jugendzentrum Kierspe, Michael Brück, Schulsozialarbeiter, sowie die drei Mitglieder Aljoscha Köpsel, Lennard Dietrich und Steffen Wieland beantworteten den Kindern und Jugendlichen allerlei Fragen rund um die Arbeit des Jugendparlaments Kierspe (JuK) und die Formalitäten. „Ich weiß, dass man sich wählen lassen muss“, war etwa eine Aussage eines Schülers. Doch nach dem neuen, vereinfachten Prozedere reicht es, einen Anmeldezettel auszufüllen, wie die JuK-Mitglieder erklärten – dann kann die aktive Mitarbeit quasi sofort beginnen.

Das JuK setzt sich in erster Linie für die Interessen der jungen Bürger ein, trat aber ebenso wie der TSV Rönsahl am vergangenen Freitag beim Night-Move als Mitveranstalter auf und sorgte dabei etwa für die Musik. Gleichzeitig warben die Jugendlichen natürlich um neue Mitglieder. Auch an einem Waffelverkaufsstand in der vergangenen Woche im Rewe-Markt hatten sie bereits die Werbetrommel gerührt.

Anlass für die verstärkten Aktionen ist der bevorstehende Stichtag. Denn am Dienstag, 30. November, müssen alle Anmeldezettel derjenigen, die sich gern im JuK engagieren möchten, entweder i den Jugendzentren in Kierspe und Rönsahl, bei Michael Brück in der Gesamtschule oder bei Petra Werth im Rathaus eingegangen sein.

Mindestens elf Engagierte zwischen zehn und 21 Jahren müssen zusammen kommen, damit das Jugendparlament weiter fortbesteht und die Interessen der jungen Kiersper Bürger durchgesetzt werden können. Am Mittwoch, 15. Dezember, werden im Rathaus alle über die Voraussetzungen des Parlaments informiert, bevor dann im Januar die erste „echte“ Sitzung stattfindet.

Susanne Sattler freut sich außerdem darüber, dass das Landesjugendamt des Landschaftsverbands ein Konzept des Kreises unterstützt, dass es den jungen Parlamentariern ermöglicht, gemeinsam mit den Ratsmitgliedern aktiv zu werden – zum Beispiel an der Kletterwand. ▪ isas

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare