Mehrgenerationentreff an der Meienbornstraße

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Das Gelände für den Mehrgenerationentreff in Rönsahl liegt noch, leicht schneebedeckt, im Winterschlaf.

Rönsahl - Noch liegt das Gelände sozusagen im Winterschlaf, doch in diesem Jahr soll an der Meienbornstraße ein Mehrgenerationentreff entstehen. Ein Ergebnis der Ideen von Jugendlichen, die sich im Rahmen des Leader-Prozesses einbrachten und an der Aufstellung eines Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) beteiligten.

Die Jugendlichen bemängelten, dass für sie ein Aufenthaltsbereich im Freien, ohne Öffnungszeiten und ohne Eintritts- beziehungsweise Mitgliedspreise zahlen zu müssen. Dabei ging es ihnen um sportliche Betätigung, die kaum auf dem als Treffpunkt genutzten Schulhof der Servatiusschule oder dem nicht öffentlich zugänglichen Sportplatz – der nur für Veranstaltungen geöffnet wird – möglich ist. 

Mehrgenerationentreff Meienbornstraße: So sieht ein Übersichtsplan der Stadtverwaltung aus.

Die Jugendlichen in Rönsahl hatten dabei konkret eine Sportgeräteanlage (Calesthenics) im Auge – der Vorschlag wurde bei den DIEK-Entwicklung aufgegriffen und erweitert: Es sollte ein Aufenthaltsort im Freien für alle Altersgruppen in Rönsahl entstehen. Die Ideen wurden in verschiedenen Foren und Workshops zum Mehrgenerationentreffpunkt Meienbornstraße konkretisiert. 

Die Förderung durch das Leader-Programm – die Lokale Aktionsgruppe hat beschlossen, den Antrag dafür einzureichen – der gut 66 000 Euro teuren Maßnahme ist beantragt, sodass die Stadt ein Eigenanteil von gut 23 000 Euro aufzubringen hat – die Mittel stehen im Haushalt zur Verfügung. Den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und Bauen wird auf ihrer Sitzung am 5. Februar natürlich auch vorgestellt, was für den Mehrgenerationentreff gemacht werden muss. 

Barrierefreier Zugang ist notwendig 

So muss ein barrierefreier Zugang zu dem Gelände hergestellt werden, da bislang dort nur ein Schotterweg sowie Wiese besteht. Neben dem Calisthenics-Geräteparcours – der sechs Geräte enthalten wird – soll eine Sitzgruppe (zwei Bänke und ein Tisch), ein Balancierseil (Slackline) und zwei Fitnessgeräte für Jung und Alt installiert werden. 

Noch geprüft werden soll der Vorschlag, ob auch Elemente eingebaut werden, welche die Möglichkeit eines Wassermatschplatzes für kleine Kinder bieten. Bereits vorhanden sind auf dem künftigen Mehrgenerationentreff Spielgeräte für kleinere Kinder und Tore zum Fußballspielen.

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