GSK: Guter Start in den ungewohnten Unterricht

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Anfang der Woche wurden die Klassenräume für den Unterricht vorbereitet. Ab Donnerstag kamen dann auch die Schüler.

Kierspe – Sehr zufrieden zeigte sich Schulleiter Johannes Heintges mit dem Ablauf der ersten beiden Tage, an denen die Schüler des zehnten und des Abiturjahrgangs wieder in der Gesamtschule unterrichtet wurden.

Besonderes Augenmerk lag dabei natürlich auf den Zehnern, die vormittags wieder in die Schule kamen. Am Bus von Lehrern in Empfang genommen und nach einzelnem Eintritt samt Handdesinfektion an der Tür, ging es mit Abstand in die Klassenräume. „Es war schon eine besondere Atmosphäre, die geprägt war von Unsicherheit und Verantwortungsgefühl“, beschreibt Heintges den ersten Eindruck. Die erste Unterrichtsstunde stand dann auch noch ganz im Vermitteln der neuen Regeln, des Unterrichtsplans und der bevorstehenden Prüfungen.

Beim Wechsel in die Kurse, der zur zweiten Stunde erfolgte, sei aber auch klar geworden, dass sich dort noch einiges einspielen müsse. Zufrieden war der Schulleiter auch mit den Einbahnstraßen, auf denen sich Schüler und Lehrer im Gebäude bewegen, „wobei da auch alle noch ein bisschen üben müssen, auch die Lehrer“.

In der ersten großen Pause habe man das gleiche Verhalten beobachten können, wie bei allen Menschen im öffentlichen Raum, umschrieb Heintges, der aber auch betonte, dass man viele Lehrer zur Pausenaufsicht eingeteilt habe, um die Kinder immer wieder auf den Abstand hinzuweisen. Und vor allem darauf, diesen zu vergrößern, wenn der Mundschutz – den die allermeisten Schüler mitgebracht hätten – zum Essen und Trinken abgenommen wurde. Danach habe sich das Prozedere mit Eintritt durch den Haupteingang und Desinfektion wiederholt – Schulschluss war um 12.20 Uhr.

Zum Glück muss man wohl sagen, denn im Gegensatz zu den Zehnern seien die meisten Abiturienten deutlich vor Unterrichtsbeginn um 13 Uhr gekommen. Viele, um noch mit ihren Fachlehrern ein Gespräch führen zu können, berichtet der Schulleiter. „Probleme mit dem Abstand gab es bei diesen Schülern überhaupt nicht, da merkt man deutliche, dass es sich um Erwachsene handelt.“ Sehr zufrieden zeigte sich Heintges mit den geringen Zahlen der Schüler, die dem Unterricht fern geblieben seien. So fehlten von rund 150 Schülern des zehnten Jahrgangs gerade einmal fünf Schüler, von den rund 100 Abiturienten gerade einmal fünf, wobei Letztgenannte freiwillig an dem Unterrichtsangebot teilnehmen. „Das Interesse ist sehr groß, viele wollen wissen, was auf sie zukommt“, so Heintges, der aber auch sagte, dass es immer noch keine klaren Vorgaben für die Prüfungen, vor allem für die der Zehner, gebe.

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