Dorfwettbewerb: Brennereiverein federführend

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Über das Leben rund um die Brennerei informierte der Vorstand des Bürgervereins Historische Brennerei (von links): Helmut Bremecker (2. Vorsitzender), Yvonne Bettag (Schatzmeisterin), Marie-Luise Fricke (Schriftführerin) und Horst Becker (1. Vorsitzender). Auf dem Bild fehlt Vorstandsmitglied Dr. Bernd Velten.

Kierspe - Längst zu einem Schwerpunkt im kulturellen Geschehen – und das über die Stadtgrenzen hinaus – hat sich die Historische Brennerei in Rönsahl entwickelt. Das wurde deutlich, als der Bürgerverein Historische Brennerei Rönsahl als Träger und verantwortlicher Koordinator ganz unterschiedlicher Aktivitäten, die sich seit nunmehr bereits sieben Jahren in und rund um das Kulturdenkmal ergeben, am Donnerstagabend zur Jahreshauptversammlung eingeladen hatte.

So ließ der vom Vereinsvorsitzenden Horst Becker erstattete Tätigkeitsbericht für das vergangene Vereinsjahr eine große Zahl an unterschiedlich gearteten Veranstaltungen auf kulturellem Gebiet wie auch auf Vereinsebene und privaten Charakters erkennen. Insgesamt fanden dort in den vergangenen zwölf Monaten rund 140 öffentliche wie private Veranstaltungen, darunter auch standesamtliche Trauungen und diverse Hochzeitsfeiern, statt. Das könne, so Becker, als Beleg dafür gelten, in welch erfreulich hohem Maße die hier gegebenen Möglichkeiten – und das über die westfälische Landesgrenze hinaus – inzwischen genutzt werden.

Auch im Berichtszeitraum konnte das Interieur der Brennerei weiter ergänzt und verbessert werden, so beispielsweise die Innentreppe im Erdgeschoss. Angeschafft wurden unter anderem eine Rampe zum Aufzug, eine Heizung im Braukeller und eine Kamera zur Optimierung des Bühnenbildes.

Der stellvertretende Vorsitzende Helmut Bremecker sprach die Vielzahl stattgefundener Veranstaltungen an. Er nannte hierbei insbesondere etliche kulturelle Highlights unter der Regie des KuK-Vereins wie auch Auftritte des „Duos Denkmalschutz“ und nicht zuletzt das unter Federführung des Brennereivereins umgesetzte und mit der Goldmedaille belohnte Mitmachen beim Wettbewerb der zukunftsträchtigsten Dörfer. Für positive Schlagzeilen sorgten ferner das Dorffest wie vor allem der Weihnachtsmarkt.

Gut gewirtschaftet hat Schatzmeisterin Yvonne Bettag. Die von derzeit 158 Mitgliedern entrichteten Beiträge sowie diverse Spenden ermöglichten eine solide Finanzplanung.

Auch für das laufende Jahr hat sich der Verein viel vorgenommen. So sind diverse weitere Instandhaltungsarbeiten vorgesehen, man plant Anstricharbeiten und eine zusätzliche Außentreppenanlage zur Minimierung von Schallproblemen sowie abermals eine ganze Reihe an kulturellen Highlights. Besonders im Fokus steht dabei die Teilnahme am im Juni stattfindenden Dorfwettbewerb auf Landesebene, bei dem die Dorfgemeinschaft Rönsahl als einziger Vertreter des Märkischen Kreises und inzwischen fünfmaliges „Golddorf“ erwartungsvoll an den Start geht.

Wie Horst Becker dazu informierte, ist der Brennereiverein wie gewohnt federführend in die Vorbereitung eingebunden und hat die Koordination der Aktivitäten einer aus Mitgliedern der örtlichen Vereine gebildeten Arbeitsgruppe übernommen, die auch die für den 22. Juni angekündigte Bereisung des Ortes durch die Wettbewerbsjury punktuell begleiten wird.

Mit dem Hinweis auf einige vielversprechende Veranstaltungen in naher Zukunft, so ist unter anderem auch ein Gastspiel der aus dem Karneval bestens bekannten Kölner Kultband „Die Räuber“ im Gespräch, weckte der Vorsitzende die Freude auf etliche weitere Highlights im „Rönsahler Kulturtempel“.

Rainer Crummenerl

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