Heimatverein auf vielen Ebenen aktiv

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Der Vorstand des Heimatvereins setzt sich zusammen aus (von links) Karl-Heinz Kraus (3. Vorsitzender), Peter Heins (2. Vorsitzender), Silvia Baukloh (1. Vorsitzende), Linda Lausberg (Kassiererin) sowie Christina Semeraro (Schriftführerin). Dem erweiterten Vorstand gehören insgesamt zehn Beisitzer an.

Kierspe - Der Heimatverein rührt in vielen Kiersper „Töpfen“. Das wurde auch im Rahmen der Jahreshauptversammlung klar.

Die Heimatfreunde trugen im zurückliegenden Jahr mit diversen und unterschiedlich akzentuierten Aktivitäten erneut dazu bei, dem Image der Stadt Kierspe als liebens- und lebenswerter Stadt an der Peripherie des südlichen Sauerlands Ausdruck zu verleihen.

Das jedenfalls war unschwer aus den Berichten der Fachwarte abzulesen, die von einem facettenreichen und zum Teil weit über die Ortsgrenzen hinaus wirkenden Vereinsgeschehen zeugten. So freute sich die 1. Vorsitzende Silvia Baukloh im Rahmen ihres Statements besonders darüber, dass die in Obhut des Heimatvereins gepflegten Objekte, in erster Linie nämlich das bundesweit einzige Bakelitmuseum im ehemaligen Amtshaus, der Schleiper Hammer, ebenso das Fritz-Linde-Museum und nicht zuletzt das Backhaus Rhader Mühle mittlerweile weithin als aussagefähiges Spiegelbild eines großen Teils der heimatgeschichtlichen Entwicklung bekannt sind und entsprechend frequentiert werden.

Näher ins Detail ging der 2. Vorsitzende Peter Heins anhand seines ausführlichen Jahresrückblicks. So waren Vertreter des Heimatvereins eingebunden in diverse öffentliche Veranstaltungen in der Stadt und konzentrierten ihre Aktivitäten auf verschiedene Events unter anderem im Bakelitmuseum und auf notwendige Investitionen rund um das Industriedenkmal Schleiper Hammer.

Mit weiterem Wachstum des Heiratswäldchens kündete der von Hermann Reyher als Beauftragtem für den Ausschuss „Natur und Landschaft“ verfasste Bericht. Fraglich ist allerdings, ob auch in diesem Jahr dort wieder die traditionelle Baumpflanzaktion stattfinden kann, weil es bisher an interessierten Hochzeitspaaren mangele.

Lothar Eckes kümmerte sich mit Gleichgesinnten bei regelmäßigen Treffen um die Pflege der alten plattdeutschen Heimatsprache. Von zahlreichen Aktivitäten der Frauengruppe berichtete Marlen Vedder. Die rund 50 im Fritz-Linde-Museum stattgefundenen Veranstaltungen, darunter diverse Ausstellungen, Klönabende und Gruppentreffen, gehörten zu den Programmschwerpunkten und galten als wichtige Einnahmequelle, wie der später von Linda Lausberg erstattete Kassenbericht auswies. Hier wünschen sich die Frauen weitere engagierte Helferinnen beim Kuchenbacken und im Servicebereich.

Annette Zacharias organisierte das bei entsprechenden Terminen abermals gut angenommene Brotbacken in der Rhadermühle und viel Zuspruch fanden die weiterhin gemeinsam mit der VHS angebotenen Abende „Werkstatt Geschichte“, wie Hans-Ludwig Knau kundtat, und Ortsheimatpfleger Ulrich Finke pflegte entsprechende Kontakte zu überörtlichen Stellen.

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