Jahresabschlussdienst der Löschzüge 1 und 2

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Jo-Julien Dittmann, Celine Kaufmann, Ralf Pennekamp und André Schaller (2. von links bis 5. von links) wurden befördert. Ihnen gratulierten Nadine Dörseln (links), Georg Würth (2. von rechts) und Andreas Pfaffenbach (rechts).

Kierspe - Im Jahr 2015 stellten sie ihren ersten gemeinsamen Dienstplan auf, in diesem Jahr probten sie bereits einen Zusammenschluss. Denn eines steht fest: Ist das neue Feuerwehrgerätehaus erst fertig, werden auch die Löschzüge (LZ) 1 und 2 zusammengelegt.

So trafen sich die Wehrleute aus der Wehestraße sowie aus der Stadtmitte am Samstagabend im Gerätehaus des Löschzuges 1 zu ihrem Jahresabschlussdienst.

Brandoberinspektor Andreas Pfaffenbach, Leiter des Löschzuges 1, begrüßte die Mitglieder der beiden Löschzüge und gab zuerst das Wort an Udo Budde von der Alters- und Ehrenabteilung. Budde berichtete, dass nicht viel Zeit für Aktivitäten – darunter der Besuch der Straußenfarm in Remagen – blieb, da die Abteilung mit dem Besuch von Ehejubiläen und runden Geburtstagen voll ausgelastet war.

Daraufhin berichtete Andreas Pfaffenbach, dass zum Jahresende der Personalbestand bei 41 Feuerwehrleuten lag, einem weniger als im Jahr zuvor.

Für den Löschzug 2 übernahm den Jahresrückblick Brandinspektorin Nadine Dörseln. Sie berichtete von einer Personalstärke von 33 Wehrleuten, drei weniger als im Vorjahr.

Während die Zahl der Einsätze im LZ 1 im Jahr 2016 bei 83 lag, (im Vorjahr 84), gingen die Einsatzstunden auf 1618 (2022) zurück. Im LZ 2 wurden 2016 53 (60) Einsätze gefahren und 692 (1332) Einsatzstunden gezählt, 48 Prozent weniger als 2015. Insgesamt waren die Kollegen des LZ 1 einschließlich Ausbildung, Einsätze, Sonderdienste, Fahrzeugpflege und Brandschutzerziehung 10957 Stunden im Einsatz, die Kollegen des LZ 2 5332 Stunden.

Was beiden Wehrstellenleitern Sorge bereitet, ist die Dienstbeteiligung ihrer Kollegen. So ist die Dienstbeteiligung im LZ 1 von 84 auf 75 Prozent gesunken, im LZ 2 von 65,3 auf 55,26 Prozent. „Das ist eindeutig zu wenig, daran müssen wir arbeiten“, waren sich beide Wehrstellenleiter einig.

Dennoch gibt es unter den Kollegen Frauen und Männer, die sehr regelmäßig zu ihren Hauptdiensten und Zwischendiensten gekommen sind. So fehlten im LZ Stadtmitte maximal zwei Mal Oliver Aberle, Christian Dörseln, Lea Kemper und Benjamin Wolf. Beim Löschzug 1 waren ohne Fehldienste Christian Bergau, Dirk Berkey, Celine Kaufmann, Karsten Schulte, Dennis Ulrich, Vanessa Tonn, Mike Budde, Georg Würth und Andreas Pfaffenbach. Auf einen Fehldienst kamen Julia Kaufmann, André Schaller, Klaus und Margit Schulenburg, Alexander Spelsberg, Torben Standhaft, Martin Tonn, Bastian Wieder und Markus Zydek. Alle zuverlässigen Kollegen wurde von ihrer Wehrstellenleitung ein Präsent überreicht.

Daraufhin übernahm Georg Würth als Wehrleiter der Kiersper Feuerwehr die Beförderungen. Jo-Julien Dittmann wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert, Celina Kaufmann zur Oberfeuerwehrfrau, Ralf Pennekamp zum Hauptbrandmeister, ebenso André Schaller. Nach einer Pause mit einem Imbiss wurden noch die Dienstpläne für 2017 sowie die Lehrgangsplanung besprochen.

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