Jugendzentrum Rönsahl feiert Geburtstag

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Das Basteln der Pompon-Tiere ist besonders bei den jüngeren Besuchern sehr beliebt.

RÖNSAHL - Auch wenn die Geschichte der städtischen Jugendarbeit in Rönsahl viel älter ist, gefeiert wird am 1. März das 25-jährige Bestehen des Jugendzentrums am jetzigen Standort.

Von Johannes Becker

Im Grunde ist die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Rönsahler Jugendzentrums am jetzigen Standort zweigeteilt. Los geht es am Samstag, 1. März, von 14 bis 18 Uhr. Dann gibt es eine kleine Zaubershow, die mit physikalischen Experimenten spielt, daran schließen sich Mitmachexperimente für die Besucher an. Und diese sollten nach dem Wunsch der Verantwortlichen nicht nur aus den „Stammgästen“ bestehen. „Wir freuen uns besonders, auch den Eltern unserer Besucher die Einrichtung vorstellen zu können. Aber auch Ehemalige sind gerne gesehen“, so Sabine Grützmacher, Leiterin der Rönsahler Einrichtung. Unterstützt wird das Team im Grenzdorf an diesem Tag vom Fachbereich Kinder- und Jugendarbeit des Märkischen Kreises, das unter anderem für die Großspielgeräte sorgt, mit denen in der Turnhalle gespielt werden kann. Zur Verfügung stehen dann unter anderem ein Riesenmikado, Waveboards und auch ein überdimensionales „Vier gewinnt“. Natürlich sorgen die Ausrichter auch für die Verpflegung der Gäste. Im Sommer soll ein Mitmachzirkus im Rahmen der Feiern zum 25-Jährigen nach Rönsahl kommen.

Das Jugendzentrum im Turnhallengebäude erfreut sich großer Beliebtheit. Bis zu 30 Mädchen und Jungen kommen täglich in die Einrichtung, die von Grützmacher auch gerne als Wohnzimmer Rönsahls bezeichnet wird: „Die Kinder und Jugendlichen werden in Schule und Ausbildung so gefordert, dass sie einen Ort brauchen, an dem sie einfach ruhen und reden können, den wollen wir auch bieten.“

Sabine Grützmacher leitet die Rönsahler Einrichtung.

Wobei natürlich auch ohne besonderes Programm – das ebenfalls angeboten wird – genügend Möglichkeiten bestehen, sich zu betätigen. Die älteren Besucher sind vor allem an Billard und Tischkicker anzutreffen. Die Jüngeren begeistert derzeit vor allem das Basteln sogenannter Pompon-Tiere. Dazu werden jedoch große Mengen an Wolle gebraucht, die dem Jugendzentrum aufgrund der großen Nachfrage ausgehen. „Da wären wir für Spenden ausgesprochen dankbar“, so Grützmacher. Begeisterung bei den Teilnehmerinnen rief auch die Girls-Fun-Tour im vergangenen Jahr hervor. In diesem Jahr soll für die Jugendlichen, die älter als 18 Jahre sind, eine Fahrt nach Amsterdam angeboten werden, „vorausgesetzt, die potentiellen Teilnehmer schaffen es, den Ausflug selbst zu planen.“

Erfreut ist Grützmacher auch von den Besucherzahlen im Jugendzentrum. Nachdem Stefanie Neumann nach nur vier Monaten die Stelle aufgegeben hatte, um zu ihrem alten Arbeitgeber zurückzukehren, musste etliche Monate ausschließlich mit Honorarkräften gearbeitet werden. „Es gab nur wenige Stammbesucher als ich angefangen habe“, erinnert sich Grützmacher. Doch das habe sich geändert. Zuerst seien die älteren Besucher wiedergekommen, später dann die Jüngeren. „Nur in der Gruppe der 14- bis 17-Jährigen fehlen uns die Gäste“, erzählt die Leiterin. Da setzt sie große Hoffnungen auf die Feier am 1. März, denn der Tag der offenen Tür im vergangenen Jahr habe viele neue Besucher in die Rönsahler Einrichtung gelockt.

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