Jagdgenossen zeigen guten Willen

Reiner Grafe begrüßte die Jagdgenossen zur Jahreshauptversammlung.

KIERSPE ▪ Die Verlesung der Jahresrechnung 2010 war der Hauptpunkt auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Kierspe am Montagvormittag im Gasthof Unter den Linden. Kassierer Dieter Baukloh konnte nach Verlesung der Pachteinnahmen und der Ausgaben, hauptsächlich die Verteilung der Einnahmen an die Eigentümer, einen kleinen Überschuss vermelden.

 Dazu betonte der Kassierer die frühe Vorlage der Jahresrechnung, denn so manches Unternehmen brauche dafür bis in die Mitte des Jahres. Die Rechnungsprüfung übernahmen Manfred Schulz und Jürgen Baukloh. Nach ihrem Antrag entlasteten die Anwesenden den Kassierer und den Vorstand einstimmig. Der erste Vorsitzende Reiner Grafe dankte Dieter Baukloh für eine jahrelange gute Pflege der Kasse. Der Kassierer legte anschließend auch den Haushaltsplan 2011 vor, der nur unwesentliche Veränderungen vorsehe. Zu neuen Rechnungsprüfern bestimmte die Versammlung Sandra Schulte und Wolfgang Käse. Ihre Stellvertreter sind Manfred Schulz und Fritz Wiebel.

Unter dem Punkt Verschiedenes berichtete Reiner Grafe von einer Schilderaktion, die auf das Anleinen von Hunden in Jagdgebieten hinweisen sollte. „Wir haben guten Willen gezeigt“, sagte Grafe, auch wenn er den großen Nutzen bezweifelte. Trotzdem sei die Aktion bei den Jägern gut angekommen. Bei genug Anfragen sollen auch noch Schilder nachbestellt werden.

Außerdem gab der Vorsitzende bekannt, das Mirko Dahlhaus neuer Wildschadensschätzer für Kierspe wird. Das Verhältnis zwischen Jägern und Landwirten der Region beschrieb Grafe zudem sehr positiv: „Da gab es keine Ärgernisse“. Ein Problem schilderte ein anwesender Jäger an der Grenze zur Kerspe-Talsperre. Diese ist eingezäunt und wird wenig bejagt, sodass sich dort Wildschweine auch Wege in angrenzende Wiesenflächen suchen und diese teilweise verwüsten. In dieser Sache wollen die Jagdgenossen Erkundigungen einholen. ▪ David Schröder

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