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Inzidenz über 1000: Das sagen die Kiersper

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Von: Dominic Rieder

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Inzidenz in Kierspe über 1000
Auch am Montag lag die Inzidenz in Kierspe bei 957,18 - der einzige Fleck in Rosa auf der Karte des Märkischen Kreises. © Märkischer Kreis

In Kierspe sind in den vergangenen Tagen die Corona-Inzidenzzahlen in massivem Ausmaß angestiegen, am Sonntag auf 1038.

Kierspe - In Märkischen Kreis verzeichnet die Volmestadt deutlich den höchsten Wert. Was denken die Kiersperinnen und Kiersper über die Zahlen in ihrer Stadt? Sind sie verunsichert? Wie schätzen sie die Lage ein? Die Meinerzhagener Zeitung hat nachgefragt.

Inzidenz in Kierspe über 1000
Silvia Baukloh, Vorsitzende des Heimatvereins. © Ruthmann, Det

„Verängstigt wegen der hohen Inzidenzzahlen bin ich nicht“, sagt Silvia Baukloh. Ich nehme mich in acht und achte darauf, dass ich wenige Kontakte habe. In Zeiten einer Pandemie muss man sich zurückhalten. Selbst wenn man sich testen lässt und der Test negativ ausfällt, bedeutet das ja nicht mit Gewissheit, dass keine Infektion vorliegt. Ich bin doppelt geimpft. Mehr als sich selbst und andere zu schützen, kann man nicht tun“, fügt die Kiersperin hinzu.

Inzidenz in Kierspe über 1000
Gerd Reppel vom Stadtmarketingverein. © Becker, Johannes

„Ich sehe das schon mit Beunruhigung, dass die Inzidenzzahlen so zunehmen“, meint Gerd Reppel. Darüber wird in Kierspe auch viel gesprochen. Man fragt sich, woher das kommt. Da würde ich mir mehr Aufklärung seitens der Behörden wünschen. Ich bin doppelt geimpft, würde mich auch gerne boostern lassen, werde aber zeitlich vertröstet. Es wäre wichtig, dass die Städte dafür sorgen, dass es mehr und zügigere Möglichkeiten gibt, sich impfen zu lassen“, betont der Volmestädter.

Inzidenz in Kierspe über 1000
Klaus Loskand, Vorsitzender des Imkervereins. © Crummenerl, Rainer

„Man ist sicherlich beunruhigt. Was mich stört, ist, dass es so schwierig auszumachen ist, warum die Zahlen gerade in unserer Stadt so hoch sind“, befindet Klaus Loskand. „Wir müssen weiter achtsam sein. Nur das Impfen hilft uns, um irgendwann aus der Corona-Pandemie herauszukommen. Zudem denke ich, dass es in absehbarer Zeit eine Impfpflicht geben wird“, sagt der Kiersper.

Inzidenz in Kierspe über 1000
Susanne Sattler, Leiterin des Jugendzentrums. © Becker, Johannes

„Es macht einen schon nervös. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass es uns nun allesamt umhaut“, meint Susanne Sattler. „Trotzdem muss man für sich selbst einfach wieder vermehrt auf Dinge wie das Abstandhalten und das regelmäßige Verwenden von Desinfektionsmittel achten. Ich bin doppelt geimpft und werde mir auch die Booster-Impfung geben lassen. Die von der Regierung getroffenen verstärkten Maßnahmen finde ich richtig“, sagt die Volmestädterin.

Inzidenz in Kierspe über 1000
Tim Feldmann von der Brauerei Rönsahl. © Becker, Johannes

„Verunsichert fühle ich mich eigentlich nicht“, befindet Tim Feldmann. „Ich persönlich bin durchgeimpft. Jeder hat die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, und sollte dies auch tun“, macht der Rönsahler deutlich.

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