Beginn für Erweiterung im Einkaufspark Wildenkuhlen

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Mit der erweiterung des Einkaufsparks Wildenkuhlen will der Investor Michael Metgenberg beginnen, sobald die Baugnehmigung vorliegt. Denn schon Anfang September 2013 soll Eröffnung sein. ▪

KIERSPE ▪ Die Erweiterung des Einkaufsparks Wildenkuhlen wird jetzt konkret. Die Verträge stehen kurz vor dem Abschluss. Bereits Anfang September 2013 soll die Eröffnung des neuen Portalgebäudes direkt an der Kreuzung Wildenkuhlen sein, wie Michael Metgenberg als Investor informiert.

„Der Bauantrag ist eingereicht und liegt dem Märkischen Kreis als Genehmigungsbehörde vor“, macht er weiter aufmerksam. Sobald die Genehmigung vorliege, werde gestartet. Die Vorarbeiten mit dem Anfüllen und Planieren des Geländes zwischen dem Hagebaumarkt und dem Fachmarktzentrum laufen schon. Lastwagenweise wird dort seit einiger Zeit Erdaushub angekippt.

Metgenberg plant eine Bauzeit von neun Monaten ein. „Aber wir wissen noch nicht, wie der Winter wird“, gibt er zu bedenken. Die Dr.- Hans-Wernscheid-Straße wird verlängert und ein Wendehammer errichtet. Dann soll der Gebäudeflügel mit dem Dursty-Getränkemarkt, dem Kik-Textildiscounter, dem Möbelmarkt Dänisches Bettenlager und dem Bekleidungsgeschäft Ernstings Family erweitert werden um 800 Quadrameter. Auf dieser Fläche wird dann ein Rossmann-Drogeriemarkt mit einer Verkaufsfläche von 750 Quadratmetern entstehen.

„Auf der anderen Seite der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße ist ein Gewerbegebiet mit nichtstörendem Gewerbe wie Handwerksbetrieben und ähnlichem geplant. Die Flächen gehören größtenteils bereits der Stadt oder werden von ihr erworben“, erklärt Metgenberg anhand des Bebauungsplans an der Wand seines Besprechungszimmers. Zur Wohnbebauung hin sei ein Grünstreifen geplant.

Das Portalgebäude wird in zwei Flügeln entlang der Kölner und der Heerstraße gebaut. Etwas zurückgesetzt ist der Eingangsbereich direkt von der Kreuzung Wildenkuhlen, so dass dort ein Platzcharakter entsteht. Durch den Eingang gelangen die Kunden an Einzelhandelsgeschäften vorbei auf den hinter dem Haus liegenden Parkplatz und weiter zum Fachmarktzentrum. Über eine Treppe geht es ins Untergeschoss, wo ein großes Fitnessstudio eröffnen wird. Dieses hat eine Fläche von 1100 Quadratmetern. Angrenzend auf der gleichen Ebene ist eine Physiotherapiepraxis untergebracht, wodurch sich die Betreiber Synergieeffekte versprechen.

Im Erdgeschoss sieht Michael Metgenberg auf rund 600 Quadratmetern Einzelhandel wie Lotto-Toto, Geschenkartikel und einen Friseur vor. „Hier ist auch noch nichts endgültig fest, so dass sich Interessenten noch melden können. Wir bauen so groß, wie Bedarf besteht“, betont er. Eine weitere Idee ist so ein Telefonladen und der Investor denkt außerdem an einen Elektro- und Elektronikmarkt, zumal der letzte vorhandene Laden dieser Branche an der Kölner Straße demnächst schließen will.

Im Obergeschoss sind Praxisräume für Rechtsanwälte und Ärzte sowie Büros vorgesehen. Dass irgendwann noch ein weiteres Geschoss aufgestockt wird, will Michael Metgenberg nicht ausschließen, zunächst sei dies jedoch nicht geplant. Insgesamt optimiert sich das jetzt schon vorhandene große Angebot an Märkten und Geschäften durch die Erweiterung nochmals deutlich, was auch ein wichtiges Anliegen der Politik ist, die damit einem weiteren Kaufkraftabfluss entgegenwirken möchte. Das ist durch den Einkaufspark auch bislang schon gelungen.

Es wird drei Zufahrten zu dem Parkplatz mit insgesamt 50 Stellplätzen geben. So gilt von der Kölner und Heerstraße aus jeweils rechts rein und rechts raus, eine weitere Zufahrtmöglichkeit besteht vom bisherigen Parkplatz des Fachmarktzentrums aus, so dass eine optimale Verkehrsanbindung gewährleistet ist. Dadurch verbessert sich die ohnehin gute Parkplatzsituation weiter.

Auch eine Begrünung ist beabsichtigt, um die Attraktivität zu erhöhen und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Zudem sind im Bereich der Böschungen Anpflanzungen vorgesehen. Der größte Teil der notwendigen Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in Natur und Landschaft finden aber in Abstimmung mit der Kommune und den Stadtwerken Wuppertal, die das Gebiet der Kerspetalsperre verwalten, wo ebenfalls eine Maßnahme vorgesehen ist, überwiegend an anderer Stelle statt.

Rolf Haase

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