Zentrum am Karsamstag geschlossen

Internetprobleme: Testzentrum an der Kölner Straße soll wieder an den Start gehen

Das Testzentrum musste bereits am vergangenen Samstag schließen – aus technischen Gründen, wie es hieß.
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Das Testzentrum musste bereits am vergangenen Samstag schließen – aus technischen Gründen, wie es hieß.

Auf diese Osterüberraschung hätten die, die am Samstag einen Termin im Testzentrum des DRK-Kreisverbandes an der Kölner Straße hatten, gerne verzichtet. Und auch den Mitarbeitern des Roten Kreuzes kam der Ausfall der Technik alles andere als gelegen. Mittlerweile läuft das Zentrum aber wieder, sodass alle die, die ab Mittwoch Termine haben, wieder die Möglichkeit zum Testen bekommen.

Kierspe - Im Hinblick auf ein Osterfest mit der Familie hatten sich viele Kiersper zum Schnelltest im Testzentrum für Samstag angemeldet, damit sie mit größtmöglicher Sicherheit andere Menschen treffen konnten. Doch daraus wurde nichts. „Wir hatten technische Probleme. Unser Internet funktionierte nicht – und daran hängt bei uns alles“, sagt Ulrich Hoffmann, Hauptamtlicher Vorstand der DRK-Kreisverbände Altena-Lüdenscheid und Iserlohn. Dass man nicht die beste Netzverbindung an der Kölner Straße habe, sei schon beim Einrichten des Testzentrums aufgefallen. Doch anfangs habe es geklappt. Am Wochenende sei dann aber die gesamte Übertragungstechnik zusammengebrochen. Und auch am Dienstagvormittag habe man noch an einer Lösung arbeiten müssen, diese aber schließlich gefunden.

Nur Kierspe betroffen

Betroffen von dem Ausfall war ausschließlich das Kiersper Zentrum. In den weiteren fünf Zentren im Kreis, die von den beiden DRK-Verbänden betrieben werden, habe es am Samstag keine Probleme gegeben.

Generell berichtet Hoffmann von einem großen Interesse an den Schnelltests – nicht nur in Kierspe. „Wir haben derzeit rund 160 bis 170 Testungen pro Tag und Zentrum“, sagt der Vorstand. Möglich seien aber bis zu 500 am Tag in jedem der sechs Zentren. Hoffmann: „Das muss sich aber erst einmal einspielen. Wir haben ja überall neue Mitarbeiter.“ Diese Mitarbeiter wurden vom DRK im Gebrauch und Umgang mit der Persönlichen Schutzausrichtung (PSA) unterwiesen. Den Umgang mit den Tests und den Menschen, die sich den Tests unterziehen, hätte ein Arzt unterrichtet.

Wir hatten technische Probleme. Unser Internet funktionierte nicht – und daran hängt bei uns alles.

Ulrich Hoffmann, Hauptamtlicher Vorstand der DRK-Kreisverbände

„Im Moment werden die Tests hauptsächlich nachgefragt, um Sicherheit bei Familientreffen zu bekommen oder wenn ein Friseurbesuch ansteht. In Zukunft wird die Nachfrage sicher größer, wenn es dann nur möglich sein sollte, mit einem negativen Test einzukaufen oder andere Dienstleistungen wahrzunehmen“, so Ulrich Hoffmann.

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