Frühförderstelle Kierspe vermittelt Wissen an Erzieherinnen

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Informationen zur interdisziplinären Frühförderung bekamen die Erzieherinnen aus Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Rönsahl. Zudem gab es die Gelegenheit zum Austausch unter Berufskollegen.

Kierspe - Um die interdisziplinäre Frühförderung vorzustellen und zu reflektieren, hatte das Team der Frühförderstelle der Lebenshilfe am Dienstag zahlreiche Mitarbeiter von Kindergärten und -tagesstätten aus dem Umland eingeladen.

Der Bereich der Heilpädagogik wurde um einen weiteren Baustein, die interdisziplinäre Frühförderung, ergänzt. Beide Angebote laufen nun parallel in der Kiersper Zweigstelle der Frühförderstelle.

„Es gibt eine sehr positive Rückmeldung über die Entwicklung der Kinder seitens der Eltern, pädagogischen Fachkräfte, Therapeuten, Pädagogen und Mediziner auf unser Angebot“, informierte die Leiterin der Frühförderstelle Mechthild Reer-Stracke.

Sie informierte über den Therapieverlauf vom Erstgespräch über die Diagnostik bis hin zum Förder- und Behandlungsplan. Von den 25 Kindergärten im Einzugsbereich – Kierspe, Meinerzhagen, Halver, Valbert und Rönsahl – nutzen zahlreiche Mitarbeiter das Informationsangebot, schauten sich die Räumlichkeiten an und nutzen die Gelegenheit zum Austausch unter Berufskollegen. Nach einem Teamwechsel im vergangenen Jahr stellte Mechthild Reer-Stracke die neue Belegschaft – die Motopädinnen Susanne Walter und Melanie Käsebeg, sowie Heilpädagogin Anna Rommeiß – vor.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird noch eine weitere Mitarbeiterin für den heilpädagogischen Bereich gesucht. Die Zweigstelle in Kierspe feiert im kommenden Jahr ihr 20-jähriges Bestehen.  „Für die heilpädagogische Arbeit mit den Kindern entstehen den Eltern keine Kosten“, betont Reer-Stracke. Während die heilpädagogische Arbeit in der Frühförderstelle beantragt werden kann, muss die interdisziplinäre Arbeit vom Kinderarzt verordnet werden.

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