Inna Mityushkin fehlt eine Fortbildung

Weiter Versorgung in Günther-Praxis

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Auf dem Weg zur Hausärztin und Übernahme der Praxis Günther fehlt Inna Mityushkin eine weitere Fortbildung.

Kierspe - Es scheint sich zu einer „unendlichen Geschichte“ zu entwickeln, doch dass diese Geschichte noch nicht abgeschlossen ist, liegt an den stetigen Bemühungen der Familie Günther, die sozusagen das Erbe ihres verstorbenen Vaters Johann Günther, die Arztpraxis an der Straße Im Hofe, erhalten. Die Vertretungsregelung sollte eigentlich in diesem Herbst durch die Praxis-Übernahme durch Inna Mityushkin ein Ende finden.

Doch das ist leider nicht möglich, weil der angehenden Allgemeinmedizinerin noch eine weitere Aus- beziehungsweise Fortbildung fehlt – erst, nachdem sie diese abgelegt und bestanden hat, erhält Mityushkin die Zulassung, um sich als Hausärztin niederzulassen. 

Wie Nikita Günther, Sohn des verstorbenen Kiersper Arztes, gegenüber der Meinerzhagener Zeitung erklärte, bleibt es aber dabei, dass Inna Mityushkin die Praxis übernimmt.

Versorgung durch Vertretungsärzte

Doch kann sich dies noch maximal bis Juni kommenden Jahres hinziehen – solange wird der Betrieb und damit die medizinische Versorgung an der Straße Im Hofe mit Vertretungsärzten aufrecht erhalten. 

Dies sei mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgesprochen. Sie hatte bereits grünes Licht für Dr. Peter Bernards gegeben, der im April die Vertretung in Kierspe übernommen hatte.

Bis Weihnachten ist Dr. Bialek zuständig

An diesem Wochenende endet sein Vertrag – Nachfolger wird Dr. Maximilian Bialek, der bis Weihnachten die Günther-Praxis führen wird.

Vertretungsarzt Dr. Maximilian Bialek.

Nach der Urlaubszeit über die Feiertage bis ins neue Jahr werde man voraussichtlich eine Ärztin als Vertretung finden, zeigt sich Nikita Günther zuversichtlich. Zudem hoffen er und sein Bruder, dass Inna Mityushkin die weitere Ausbildung möglichst schnell absolviert, sodass sie die Praxis früher als Ende Juni 2019 übernehmen kann.

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