Initiative geht auf Antrag von SPD und UWG zurück

Notfallpunkte-System im Kiersper Wald: Das empfiehlt der Hauptausschuss

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SPD und UWG reichten im vergangenen Jahr den Antrag zu den Notfallpunkten ein. Für das Projekt warben Christian Reppel (SPD), Manela Lellwitz (Seniorenbeirat) und Clemens Wieland von der UWG (von links).

Kierspe – Geht es nach dem Hauptausschuss, wird die Hilfe für Verletzte oder akut Erkrankte, die im Kiersper Wald Not geraten, in Zukunft schneller erfolgen.

Denn die Mitglieder des Ausschusses sprachen sich dafür aus, dass die Verwaltung ein Notfallpunkte-System im Rahmen des Leaderprojekts „Wanderwegekreuzsystem im oberen Volmetal – Bereich Kierspe“ umsetzt. 

Ziemlich genau vor einem Jahr beantragten SPD und UWG – in Abstimmung mit dem Seniorenbeirat – die Einrichtung eines Notfallpunkte-Systems im Wald auf Kiersper Stadtgebiet, damit Rettungskräfte schneller bei den Menschen eintreffen können, die Hilfe benötigen. 

Dabei soll jeder Notfallpunkt eine individuelle Nummer erhalten, über die die Kreisleitstelle den genauen Standort anhand hinterlegter GPS-Daten ermitteln kann.

Hilfe durch den SGV

Die Zuordnung der entsprechenden GPS-Daten und das Aussehen der Notfallpunkte soll über den Naturpark Sauerland erstellt werden, sodass im gesamten Gebiet des Naturparks ein einheitliches Erscheinungsbild der Notfallpunkte gewährleistet wäre. 

Mittlerweile hatte die Stadt aber auch mit dem SGV Kontakt aufgenommen. Der Verein plant derzeit ein Leader-Projekt, bei dem es darum geht, an markanten Wegekreuzen auf Kiersper Stadtgebiet Hinweistafeln zu installieren. 

Da erscheint es der Stadt sinnvoll, diese Tafeln um die Hinweise auf die Notfallpunkte zu ergänzen. 

Offen bleibt, was passieren soll, wenn sich zeigt, dass die Anzahl der Punkte an diesen Tafeln nicht ausreichend ist. Eine entsprechende Prüfung soll nach der Fertigstellung des Leader-Projekts vorgenommen werden. Danach soll es eine Entscheidung über das weitere Vorgeben geben.

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