Jugendliche firm machen in ihrem christlichen Glauben

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Einzelheiten über die Vorbereitung auf die Firmung am 10. Juni erläuterte Gemeinderatsvorsitzender Ulrich Jatzkowski den mehr als 65 Jugendlichen.

Kierspe - Insgesamt 65 Einladungen zu einem Informationsabend über die Firmung hatte die katholische Pfarrei an ihre drei Gemeinden in Kierspe, Meinerzhagen und Valbert versandt. Angesprochen waren alle katholischen Jugendlichen, die zurzeit das neunte Schuljahr besuchen oder älter sind.

Gekommen waren nicht nur die eingeladenen Jugendlichen. Es kamen auch einige, die nicht im Vorfeld angeschrieben worden waren, weil sie im kirchlichen Melderegister nicht eingetragen sind. Doch bevor es um die Einzelheiten der Vorbereitung und der Firmung selbst ging, feierten die Jugendlichen und ihre Eltern gemeinsam einen Wortgottesdienst, den Pastor Gregor Myrda hielt. „Was bedeutet Firmung?“, war eine Frage, die er den Jugendlichen stellte, die sich noch nicht trauten, sich zu Wort zu melden – so übernahm er die Erläuterung selbst. „Bestätigung, Stärkung, so heißt die Übersetzung aus dem Lateinischen“, führte er aus und brachte ein umgangssprachliches Beispiel, das Firmsein in dem Schulfach Mathematik. Der Weg zur Firmung soll die Jugendlichen firm machen in ihrem christlichen Glauben.

An der Gestaltung des ersten gemeinsamen Wortgottesdienst wirkten auch einige der Jugendlichen mit und sorgten für Fürbitten.

Nach dem Wortgottesdienst informierte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ulrich Jatzkowski über die bevorstehende Vorbereitungsphase. „An drei Samstagen treffen wir uns zur Vorbereitung hier im Gemeindehaus in Kierspe“, begann er. „Wir haben Kierspe als Ort ausgewählt, weil es hier das größte Gemeindehaus gibt und wir in vier kleineren Gruppen arbeiten wollen. Wir haben hier auch die größte Kirche der Pfarrei.“ Wichtig sei ihm, dass die Vorbereitung allen Freude macht. „Wenn wir keinen Spaß haben, ist das nur ein Hingewürge, für euch und für eure Katecheten.“

Diese Katechetinnen und Katecheten werden die Firmlinge bis zur Firmung am 10. Juni begleiten.

Da sich viele Jugendliche untereinander nicht kennen, organisiert die Pfarrei eine Kennenlernfahrt zur Tabgha-Kirche nach Oberhausen am 1. April. Des Weiteren haben die Jugendlichen die Möglichkeit, in der zweiten Osterferienwoche an einer Fahrt ins französische Taizé teilzunehmen. Dort gibt es einen christlichen Treffpunkt für alle Jugendlichen.

Danach stellte Ulrich Jatzkowski die zehn Katechetinnen und Katecheten vor, die die Jugendlichen bis zu ihrer Firmung am 10. Juni begleiten werden. Die Jugendlichen, die zur Pfarrei St. Maria Immaculata mit ihren drei Gemeinden St. Marien (Meinerzhagen), St. Christophorus (Valbert) und St. Josef (Kierspe) gehören und keine Einladung zur Firmvorbereitung bekommen haben, können sich am kommenden Freitag zwischen 15 und 17 Uhr im Kiersper Gemeindebüro bei Pastor Myrda, Tel. 02359/2733, oder im Pfarrbüro in Meinerzhagen, Tel. 02354/2266, melden.

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