Ehrenamtliche für die Stadtbücherei Kierspe

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Für die Stadtbibliothek haben sich inzwischen 20 am Ehrnamt Interessierte gemeldet. 

Kierspe - Der Aufruf der Stadt Kierspe, Interessierte für eine ehrenamtliche Mitarbeit in der Stadtbücherei zu finden, war erfolgreich.

Denn es haben sich mittlerweile, so kann Dorette Vormann-Berg, Leiterin des Sachgebiets Zentrale Verwaltung, berichten, rund 20 Bürgerinnen und Bürger gefunden, die sich vorstellen können, in der Bibliothek – in welcher Art auch immer – mitzuarbeiten. Wie wichtig Unterstützung ist, zeigt sich aktuell: Das Dreier-Team, das für den Betrieb der Stadtbücherei sorgt, wurde im vergangenen Jahr durch die Erkrankung einer Mitarbeiterin dezimiert.

Jetzt stellt sich die Situation, dass eine der beiden verbleibenden Bibliothekarinnen Urlaub hat und die andere erkrankt ist – aus diesem Grund bleibt die Bücherei bis zum 16. Juni geschlossen. Die MZ berichtete dazu in der Dienstagsausgabe. Schon in der kommenden Woche werden aber die Interessierten eine persönliche Einladung zu einem Informationsabend erhalten, der für Dienstag, 26. Juni, geplant ist. Bei diesem Treffen – an dem im Übrigen auch alle anderen teilnehmen können, die sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit in der Stadtbücherei interessieren – soll dann geklärt werden, so erläutert Dorette Vormann-Berg, wer in welcher Weise in der Einrichtung mithelfen möchte und wieviel Zeit sie oder er dafür zur Verfügung stellen kann.

In diesem Zusammenhang weist die Sachgebietsleiterin gleich auf die anstehende Renovierung der Bibliothek hin, die im Sommer (Ferien) auf dem Plan steht. Dafür müsse die Bücherei umziehen – natürlich könnte man auch beim Bücherschleppen Hilfe gebrauchen. Vormann-Berg hofft zudem, dass es noch die eine oder den anderen gibt, der sich bislang noch nicht auf den Aufruf der Stadt gemeldet hat.

Dorette Vormann-Berg hofft, dass im September dann mit mehr (ehrenamtlichem) Personal der Betrieb der Stadtbücherei, die im Gesamtschulgebäude untergebracht und in Rönsahl eine Zweigstelle unterhält, ganz normal weiterlaufen kann. Wohlwissend, dass die aktuellen Mitarbeiterinnen die „Neuen“ natürlich auch einarbeiten und ihnen alles erklären beziehungsweise zeigen müssen.

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