Seit 44 Jahren städtische Musikschule

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Heike Ackermann (rechts) hat in der Stadtverwaltung die Verwaltungsaufgaben der Musikschule Kierspe übernommen, während Luka Merschmann Saxofon- und Blockflötenunterricht erteilt.

Kierspe - Es gibt sie mittlerweile seit 44 Jahren, die städtische Musikschule Kierspe. In dieser Zeit gab es in der Einrichtung teilweise gravierende Änderungen.

So gibt es mittlerweile nur noch Honorarkräfte, die letzten hauptamtlichen Musiklehrer verließen die Musikschule in den Jahren 2010 und 2012. Die Verwaltungsaufgaben sind von der Stadtverwaltung übernommen worden. So lauten die Informationen, welche die Verwaltung für die Mitglieder des Ausschusses für Schule und Kultur zusammengestellt hat – in der letzten Sitzung des Gremiums hatte UWG-Ratsherr Clemens Wieland darum gebeten, das Thema „Musikschule“ einmal auf die Tagesordnung zu stellen.

Wie von Verwaltungsseite weiter ausgeführt wird, habe es in der Satzung und der Gebührensatzung der Musikschule Kierspe vor sechs Jahren die letzten Änderungen gegeben. Die Gebühren seien sogar seit 1997 bis heute nahezu unverändert. Lediglich bei der Umstellung auf den Euro habe es 2002 eine kleine Erhöhung der Gebühren gegeben, die ihre Begründung in der Rundung hatte.

Die Preise würden sogar leicht unter denen der Musikschule Volmetal – zu der Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle zählen – liegen: So koste eine halbe Stunde Einzel-Instrumentalunterricht in der Kiersper Musikschule 50 Euro im Monat, in den drei anderen Kommunen 60 Euro. Aktuell besuchen 38 Schülerinnen und Schüler die Musikschule Kierspe, welche seit sieben Jahren Räume in der Schanhollenschule nutzt. Hinzu kommen 39 Mitglieder des Chors Monday, Monday.

Unterrichtet werden Klavier, Gitarre, elektrische Gitarre und Bass, Schlagzeug, Saxofon und Blockflöte. Während der Klavierunterricht voll ausgelastet sei, würde es in den anderen Instrumentalfächern noch freie Kapazitäten geben. Zudem befinden sich die Fächer Saxofon und Blockflöte im Aufbau, derzeit gibt es einen Probeschüler. Im Übrigen haben die Klavierschüler in diesem Jahr zum ersten Mal das musikalische Programm des Neubürgerempfangs mit gestaltet. Kostproben ihres Könnens würden die Pianisten zweimal im Jahr abgeben: vor den Sommerferien im Ratssaal und auf dem Weihnachtsmarkt in der Margarethenkirche.

Darüber hinaus seien die Schüler der letzten Bläserklasse der Gesamtschule direkt nach den Sommerferien angeschrieben und auf die Angebote der Musikschule hingewiesen worden, heißt es weiter in der Verwaltungsvorlage. Auch der Informationsflyer für die Schwerpunktklassen der Gesamtschule weise die Schüler der Bläserklassen auf die Musikschule hin.

Wer weitere Informationen über die städtische Musikschule Kierspe erhalten möchte, wird auf der Homepage der Stadt fündig: Dort gibt es die Kontaktdaten, Infos zu den Gebühren, die Satzung und ein Anmeldeformular. Da auch Telefonnummern der Musiklehrer hinterlegt sind, können konkrete Fragen direkt mit ihnen besprochen werden.

Internet: www.kierspe.de/de/bildung-kultur/musik/musikschule-kierspe.php

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