Die Jugend der Welt zu Gast in Kierspe

+
64 Austauschschüler hatten sich mit ihren Gastfamilien im PZ der Gesamtschule versammelt.

KIERSPE ▪ Einen besser geeigneten Ort für eine Veranstaltung dieser Art als das die Gesamtschule in Kierspe in ihrer als weltoffen, tolerant, begeisterungs-, lehr- und lernfähigen Grundausrichtung bekannten Einrichtung nun einmal ist, hätte man wohl kaum finden können.

Rundum fröhlich war das am Sonntagmorgen im PZ angesagte „Inbound-Gasteltern-Seminar“, das von Rotary International begleitet wurde. Insgesamt 64 Austauschschüler aus vielen Ländern der Erde und aus durchaus unterschiedlichen Kulturkreisen wurden dort erstmals im großen Rahmen mit ihren deutschen Gasteltern unter einem Dach zusammengeführt.

Im Rahmen seiner Begrüßungsworte richteten Frank Bisterfeld als Didaktischer Leiter der Gesamtschule sowie Roland Krebs, amtierender Präsident des Rotary- Clubs Meinerzhagen als Ausrichter ein herzliches Willkommen vor allem an die so genannten Inbounds, die Gastschüler, die durch Vermittlung von Rotary International vor wenigen Tagen bei ihren Gasteltern eingetroffen sind und dort für ein ganzes Jahr lang im Familienverband leben und gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern aus diesen Familien am offiziellen Schulbetrieb in verschiedenen Bildungseinrichtungen teilnehmen werden.

Bereits zum vierten oder fünften Mal, so betonte Krebs, sei es möglich geworden, diese Auftaktveranstaltung in der Stadt Kierspe stattfinden zu lassen. Sein Dank richtete sich dabei sowohl an die Stadt, als auch an die Gesamtschule wie gleichermaßen an die Referenten und Mitarbeiter von Rotex, der Jugendorganisation der Rotarier und an die anwesenden „Rebounds“ als ehemalige Austauschschüler aus Deutschland, die ihrerseits ein Jahr bei rotarischen Gastgeberfamilien im Ausland verbracht haben.

Als einziges nicht kommerziell gestaltetes Unternehmen dieser Art ermöglicht es der seit etlichen Jahren in dieser Weise stattfindende internationale Jugendaustausch im Rahmen der weltweiten Organisation der Rotarier, Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren, unterschiedliche Lebensweisen in anderen Ländern und Familiengemeinschaften kennen zu lernen, Kenntnisse in Fremdsprachen zu erweitern, nicht zuletzt neue Freundschaften entstehen zu lassen und zusätzlich Eltern und Geschwister zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen, die oft prägend sind fürs ganze Leben. „Was Youth International hier leistet, ist die bestmögliche und sicherlich auch eine der Erfolg versprechendsten Arten der Völkerverständigung überhaupt“, brachte das auch Dirk-Walter Frommholz, seines Zeichens Governor des hiesigen Rotarier-Distrikts 1900, zum Ausdruck.

Dann hieß es „Bühne frei für Aktionen am laufenden Band“. Im Rahmen eines spontan zusammen gestellten Programms hatten die Schülergruppen aus Latein- und Mittelamerika, den USA, aus Asien, aus Australien und aus Europa die Gelegenheit, die Besonderheiten ihres Landes und der Kultur vorzustellen. Das geschah in ansteckender Fröhlichkeit, die Sinn und Zweck des Jugendaustauschs mehr als deutlich werden ließ. ▪ Rainer Crummenerl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare