Nur Kranzniederlegungen

Keine Gedenkfeiern am Volkstrauertag

Volkstrauertag2019 - Gedenkfeier - Emde - Kranzniederlegung
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In diesem Jahr wird es in Kierspe am Volkstrauertag nur Kranzniederlegungen, aber nicht, wie 2019 (Foto), Gedenkfeiern geben.

In diesem Jahr können wegen der Corona-Pandemie keine Gedenkstunden zum Volkstrauertag – normaler würden diese am 15. November nicht nur in Kierspe, sondern auch in allen anderen Kommunen durchgeführt – in Kierspe und Rönsahl stattfinden. 

Das gilt sowohl für die sonst übliche Veranstaltung am Rönsahler Ehrenmal als auch an den Gräbern der Soldaten und der Zwangsarbeiter in Kierspe stattfinden. Bereits in der letzten Woche hatte der der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge empfohlen, aufgrund der Infektionszahlen mit dem Coronavirus auf öffentliche Gedenkveranstaltungen zu verzichten. Und aufgrund der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung, so heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus, wird es im Stadtgebiet von Kierspe in diesem Jahr keine Gedenkstunden geben.

Gleichwohl ist geplant, Kränze niederzulegen. Am Ehrenmal in Rönsahl wird dies durch Ortsbürgermeister Holger Scheel am Sonntag, 15. November, ab 9.30 Uhr geschehen. Auf dem Soldatenfriedhof sowie dem Denkmal der Zwangsarbeiter am Büscherweg legt Bürgermeister Olaf Stelse ab 10.30 Uhr einen Kranz nieder. Für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge werden zwei weitere Kränze niedergelegt. Die Bevölkerung ist aufgerufen, anschließend im Laufe des Sonntags die Ehrenmale oder den Soldatenfriedhof zu besuchen und dort zu gedenken.

Landesweite Sammlung

Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine landesweite Sammlung durchführt. Mit den Spenden soll der Ausbau und die Instandsetzung deutscher Kriegsgräberstätten im Ausland sowie die damit verbundene Unterstützung der Workcamps des Volksbundes im In- und Ausland und die Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungsstätten finanziert werden. Die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes wird verschoben. Daher sind Spenden nur per Überweisung oder über die „digitale Spendendose“ möglich. Nähere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.volksbund.de.

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