Corona: Probleme durch Ausfall einer Kollegin

Maskenpflicht nicht im Klassenraum

Masken - Grundschüler - Lernanfänger - Einschulung
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Bereits bei der Einschulung trugen die Lernanfänger – hier die der Schanhollenschule – Masken. Dies gilt, bis auf den Klassenraum, nach wie vor.

Ab der fünften Klasse, also in allen weiterführenden Schulen ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung Pflicht. In den Grundschulen gilt dies lediglich auf dem Gelände und in den Gängen der Gebäude.

Sobald die Grundschüler in der Klasse sind, können sie ihre Maske abnehmen. „Bei uns gibt es die Empfehlung, die Maske auch freiwillig im Klassenraum zu tragen“, erklärt Stefanie Fischer, Leiterin der Verbundschule Bismarck und Servatius, „aber das macht keiner“.

Im Gegenteil, die Kinder hätten das toll gefunden, als sie die Maske nicht mehr im Unterricht tragen mussten. Auf der anderen Seite weiß die Schulleiterin bislang aber auch von keinem Quarantäne- oder gar Infektionsfall im Bereich der Servatius- und der Bismarckschule. „Alle gehen damit umsichtig um“, zollt Fischer den Eltern ein Lob. „Es läuft ganz gut!“

Bei uns gibt es die Empfehlung, die Maske auch freiwillig im Klassenraum zu tragen.

Stefanie Fischer, Leiterin der Verbundschule Bismarck und Servatius

Ähnlich sieht es in der Pestalozzi- und in der Schanhollenschule aus. „Es funktioniert“, sagt Verbundschulleiter Thomas Block. Dort hat man jedoch schon direkte Auswirkungen der Corona-Pandemie erlebt. Eine Praktikantin, die aber nach den Sommerferien nicht mehr wiederkam, und ebenso eine Kollegin sind, beziehungsweise waren Kontaktpersonen von Corona-Infizierten (im Familienkreis), ebenso wie ein Kind, die dann jeweils in Quarantäne mussten beziehungsweise sind.

Es ist Alarmstufe Rot!

Thomas Block, Leiter der Verbundschule Pestalozzi und Schanhollen

Doch gerade der Ausfall der Kollegin sorge für große Probleme: „Es ist Alarmstufe Rot“, meint Tomas Block mit Blick auf das nicht üppig besetzte Kollegium. Noch ein Lehrer oder eine Lehrerin dürfe nicht ausfallen. Natürlich seien alle Lehrer mit Masken ausgestattet, die sie auch aufsetzen, wenn sie den Schülern einmal näher als 1,5 Meter kommen würden.

Alle 20 Minuten lüften

Probleme bereite aber auch die Anweisung, alle 20 Minuten das Klassenzimmer für fünf Minuten zu lüften. „Die Schüler werden dann aus der Konzentration heraus gerissen“, weiß der Schulleiter, dass dies den Unterricht ebenfalls erschwert. Zudem sei es noch nicht kalt, was aber, wenn die Temperaturen weiter nach unten gehen?

Tipps wie Zwiebel-Look bei den Schülern – mehrere Shirts, Hemden und Pullover übereinander – oder, dass die Kinder eine Decke mitbringen sollen, hält der Schulleiter nicht für besonders hilfreich. Umso mehr wünscht er sich natürlich wieder ein wenig mehr Normalität herbei.

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