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Obdachlose und Flüchtlinge werden geimpft

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Von: Birgitta Negel-Täuber

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Impfaktion für Obdachlose durch DRK Kierspe und Jochen Reiffert
DRK-Arzt Maik Harbach ist für die medizinischen Erklärungen zuständig. © Negel-Täuber, Birgitta

Eine zusätzliche Impfaktion gab es am Samstag im DRK-Heim am Heideweg. Mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer hatte die Stadt Kierspe Obdachlose und Flüchtlinge, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, zu diesem Termin eingeladen und rund 40 Impfwillige hatten sich dazu angemeldet.

Kierspe - Auch aus Halver kamen Interessenten. Wie viele es am Ende sein würden, dazu konnte Jochen Reiffert naturgemäß nichts sagen. Gleich zu Beginn waren auch Impflinge gekommen, die nicht auf der Liste standen. Der DRK-Vorsitzende war sehr einverstanden: „Wir haben genug Impfstoff.“

Der Ablauf war allen bekannt und vielfach erprobt: Hände desinfizieren, Temperatur messen, anmelden, ärztliche Aufklärung, Papiere ausfüllen, impfen. Die anschließende „Ruhezeit“ verbrachten die frische Geimpften in der leer geräumten Fahrzeughalle.

Impfaktion für Obdachlose durch DRK Kierspe und Jochen Reiffert
Margarit Kartal (rechts), Mitarbeiterin der Stadt Kierspe, hilft bei Verständigungsproblemen. © Negel-Täuber, Birgitta

An der Aktion beteiligt waren neben Vorstand und Sozialem Arbeitskreis die gesamte DRK-Gemeinschaft. Das Impfen selbst übernahmen Mitarbeiterinnen der Praxis Reiffert. Die beiden Frauen hatten reichlich Erfahrung, die sie unter anderem im Impfzentrum gesammelt hatten. An diesem Morgen kam Johnson & Johnson zum Einsatz. „Ein guter Impfstoff,“ befand Jochen Reiffert, er habe gute Erfahrungen damit gemacht. Das Vakzin hat außerdem den Vorteil, dass ein einmaliger Pieks reicht. Manche Flüchtlinge kamen mit der ganzen Familie. Die Kinder wurden zwar nicht geimpft, durften aber zusehen und konnten in Einzelfällen bei Sprachproblemen helfen. Dafür stand auch Margarit Kartal von der Stadt Kierspe zur Verfügung.

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